Flüchtlingsstrom aus der Ukraine NRW-Chef Wüst mit klaren Worten: „Müssen Tatsache ins Auge blicken“

Hendrik Wüst (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, spricht während Sitzung des Deutschen Bundesrates.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, hier am 11. März 2022, hat sich zum Flüchtlingsstrom der Ukrainer und Ukrainerinnen geäußert.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hat die Bevölkerung zur Solidarität mit den Kriegsflüchtenden aus der Ukraine aufgerufen. Außerdem stellte er weitere finanzielle Hilfe in Aussicht.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Bevölkerung auf ein längeres Bleiben der Flüchtlinge aus der Ukraine eingestimmt.

Das Land müsse nun zeigen, dass es aus dem Flüchtlingszustrom 2015 gelernt habe, sagte der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl am Samstag (26. März 2022) bei der Vorstellung des Wahlprogramms in Köln. Aus der Ukraine kämen vor allem Frauen und Kinder. Wüst: „Wir müssen der Tatsache ins Auge schauen, dass die Menschen länger in Deutschland blieben, als sie es aktuell wollen und planen.“

NRW-Ministerpräsident Wüst: „Zur Not werden wir draufsatteln“

Die Bilder der russischen Zerstörungen in Städten wie Mariupol und Kyjiw seien erschütternd. „Wer vor Putins Krieg flieht, ist bei uns in Nordrhein-Westfalen herzlich willkommen“, wiederholte Wüst sein Versprechen, Flüchtlingen aus der Ukraine Schutz vor dem Krieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu bieten.

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Das Land NRW werde die Kommunen mit der Herausforderung der Flüchtlingsaufnahme nicht allein lassen, versprach Wüst. 1,6 Milliarden Euro stünden für Flüchtlinge zur Verfügung. „Zur Not werden wir draufsatteln.“ (nb/dpa)

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