Mit Samuraischwert Mann aus NRW tötet Nachbarn (†47), Rettungskräfte extrem bedrängt

Mitarbeiter der Spurensicherung arbeiten am 12. September an einem Haus, in dem ein Mann mit einem Samuraischwert getötet wurde. Ein 47 Jahre alter Mann soll am Sonntagabend in Hückelhoven im Kreis Heinsberg einen 37-Jährigen mit dem Schwert getötet und einen 57-Jährigen verletzt haben.

Nach der tödlichen Attacke mit einem Samuraischwert auf der Ackerstraße in Hückelhoven, sicherten Experten der Polizei bis tief in die Nacht wichtige Spuren am Tatort.

In Hückelhoven hat am Sonntagabend ein 37-Jähriger mit einem Samuraischwert seinen Nachbarn (†47) getötet. Bei der Attacke wurde zudem ein 57-Jähriger verletzt.

Hückelhoven/Mönchengladbach. Es war ein wunderbares Wochenende am Niederrhein, an dessen Ende die Spätsommeridylle am Sonntag von einer schrecklichen Bluttat zerstört wurde. Nach einer brutalen Attacke in einer Wohnsiedlung, die ein Mann mit seinem Leben bezahlte, rätseln die Ermittler jetzt über die Hintergründe des Dramas.

Mann aus NRW zückt ohne Vorwarnung scharfes Samuraischwert

Die Szenen, die sich im Hausflur eines Mehrfamilienhauses gegen 21 Uhr abspielten, werden die Anwohner wohl nie wieder vergessen. Nach einem lautstarken Streit lag hier ein 47-Jähriger im Sterben. Der Grund: Wenige Augenblicke zuvor war er von einem Mann mit einem Samuraischwert attackiert worden!

Obwohl schnell ein Notarzt im Ortsteil Ratheim eintraf, konnte er nichts mehr für den Schwerstverletzten tun. Ein 57-jähriger Mann überlebte die Attacke und schwebte nicht in Lebensgefahr.

Warum der Angreifer (37) offenbar komplett ausrastete, ist noch vollkommen unklar: „Wir stehen mit unseren Ermittlungen noch ganz am Anfang. Zur Klärung der Todesursache wurde am Montag die Obduktion des Opfers angeordnet“, berichtete Stefan Lingens, Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft Mönchengladbach, am Montag (13. September) zu EXPRESS.de: „Täter und Opfer kennen sich, sind aber nicht verwandt, sondern Nachbarn.“

NRW: Angreifer mit Samuraischwert ist bereits polizeibekannt

Der mutmaßliche Täter ließ sich direkt vor dem Haus von der Polizei widerstandslos festnehmen. Allerdings schweigt der 37-Jährige bisher wohl zu den Hintergründen. Ihm werden aktuell noch Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

In der Vergangenheit war der Mann nach Angaben von Nachbarn schon mehrfach aufgefallen und deshalb polizeibekannt. Laut Staatsanwaltschaft ist er allerdings nicht vorbestraft.

Nach der Samurai-Attacke spielten sich in der Wohnsiedlung rund um den Tatort, der zur Spurensicherung weiträumig abgesperrt worden war, teilweise chaotische Szenen ab.

Samurai-Angriff in Hückelhoven: Menschentraube behindert Einsatzkräfte

So hatte sich schnell eine Menschentraube gebildet, die wild durcheinander rief und Antworten von der Polizei forderte. Teilweise wurden die Einsatzkräfte so stark bedrängt, dass die Feuerwehr den Rettungswagen absichern musste!

Besonders negativ fiel dabei ein Mann auf, der lautstark direkt auf die anwesenden Polizisten einredete und kaum Ruhe gab. Währenddessen sicherten die Experten der Polizei weitere Spuren am Tatort und noch bis Montagvormittag Beweismittel ab. Dazu wurde auch ein Kleinwagen abgeschleppt.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.