Dem Zoll in NRW ist ein gewaltiger Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen.
Mega-DrogenfundZoll stellt 1,5 Tonnen Marihuana sicher

Copyright: Zollfahndungsamt Essen
Fahnder und Fahnderinnen des Zolls stellten bei einem Großeinsatz in NRW insgesamt 1,5 Tonnen Marihuana sicher.
Ermittlern und Ermittlerinnen des Zolls ist in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein riesiger Schlag gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen. Insgesamt stellten die Einsatzkräfte rund 1,5 Tonnen Marihuana mit einem Straßenverkaufswert von über 15 Millionen Euro sicher. Eine Person befindet sich in Haft.
Wie das Zollfahndungsamt Essen erst jetzt aus ermittlungstaktischen Gründen mitteilt, war der Ursprung des Verfahrens eine Mitteilung von US-Behörden Ende 2025. Sie hatten in einem Frachtcontainer aus Kanada, der für eine Adresse in Langenfeld bestimmt war, rund 1,2 Tonnen Marihuana entdeckt. Das Rauschgift war in 88 Kartons versteckt, als Tarnladung dienten Bürostühle.
Zugriff in Langenfeld nach wochenlanger Observation
Nachdem die Ermittlungen des Zollfahndungsamtes Essen angelaufen waren, konnten mehrere Lager in Langenfeld und Solingen identifiziert werden. Am 6. Januar 2026 erfolgte dann der Zugriff. Rund 100 Einsatzkräfte beobachteten, wie vier Personen den Container in Langenfeld entluden.
Die vier Personen wurden vorläufig festgenommen. Bei der anschließenden Durchsuchung von drei Objekten in Langenfeld und Solingen fanden die Fahnder und Fahnderinnen weitere 10 Kilogramm Marihuana und 29 Kilogramm Haschisch.
Gegen einen 38-jährigen Deutschen aus Solingen, der als Hauptverdächtiger gilt, wurde am 7. Januar Haftbefehl erlassen. Drei niederländische Beschuldigte wurden nach der Feststellung ihrer Identität wieder auf freien Fuß gesetzt.
Weitere Lieferungen aus Spanien und Kanada aufgedeckt
Doch die Ermittlungen gingen weiter und brachten neue Erfolge. Eine weitere Lieferung mit rund 300 Kilogramm Marihuana aus Spanien wurde in Wülfrath in zwei Holzkisten abgefangen. Ein 54-jähriger Beschuldigter wurde bei der Abholung am 9. Januar 2026 festgenommen. In seiner Wohnung in Solingen wurden zehn Kilogramm Haschisch sichergestellt.
Bei weiteren Durchsuchungen am 15. und 28. Januar in Solingen stellten die Einsatzkräfte zusätzlich zwei Kilogramm Marihuana, 500 Gramm Kokain und zwei Schusswaffen sicher. Anfang März konnte der Gruppierung eine weitere Lieferung von 115 Kilogramm Marihuana aus Kanada zugeordnet werden.
Für die bandenmäßige Einfuhr von Marihuana in nicht geringer Menge sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von zwei bis 15 Jahren vor. (red)
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