Tausende feiern den CSD in Düsseldorf bunt und laut.
„Wir bleiben bunt und laut“Tausende feiern CSD in Düsseldorf – Verkehrschaos in der City

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Buntes Fest für Toleranz und Verständnis - der CSD zog durch Düsseldorf.
Düsseldorf erstrahlt in allen Farben! Unter dem Leitspruch „Wir bleiben bunt und laut!“ feierten Tausende beim Christopher Street Day (CSD) mit einem lauten Umzug durch die Stadt. Ob schrill verkleidet oder ganz normal in Jeans und T-Shirt – die Leute zeigten mit Transparenten Flagge für eine vielfältigere Gesellschaft.
Die Botschaften auf den Plakaten waren unmissverständlich, darunter „Für mehr Liebe in der Welt“ und „CSD statt AFD“. Ein Demonstrant im Priester-Look sorgte für Aufsehen mit seiner klaren Forderung: „Kirche sollte bunter werden“. Ein anderes Schild brachte es auf Englisch auf den Punkt: „Only very fragile Egos fear Equality“ („Nur sehr zerbrechliche Egos fürchten Gleichberechtigung“).
Demo mit 6000 Leuten: Alles friedlich in der City
Offiziell zählte die Polizei 6.000 Teilnehmende, während die Organisatoren ursprünglich mit 7.500 Personen kalkuliert hatten. Das Wichtigste für alle: Die Demonstration, die sich auf einer ausgedehnten Strecke durch die City bewegte, verlief absolut ohne Zwischenfälle.
Der Wermutstropfen des bunten Spektakels: In der Düsseldorfer City sorgte der Umzug für erhebliche Staus. Ein Sprecher der Polizei berichtete allerdings, dass die im Stau steckenden Autofahrenden größtenteils Verständnis zeigten.
Große Party in der Stadt: Auch „Allies“ sind dabei
Die Parade ist aber nur der Auftakt. Begleitend gibt es ein Straßenfest, das mehrere Tage andauert und von unterschiedlichen Vereinen mit Programm und Partys gefüllt wird. Hier werden ebenfalls Tausende Gäste erwartet. Mitfeiern werden nicht nur queere Personen selbst, sondern auch zahlreiche sogenannte „Allies“ – damit sind Menschen gemeint, die die queere Gemeinschaft tatkräftig supporten.
Der Christopher Street Day hat eine weltweite Bedeutung: In unzähligen Städten auf dem Globus wird damit jährlich ein Zeichen für die Anliegen von queeren Personen gesetzt. Der Sammelbegriff 'queer' beschreibt dabei eine breite Vielfalt von Identitäten und Lebensweisen. Darunter fallen zum Beispiel lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche sowie nicht-binäre Personen. (dpa/red)
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