Mega-Razzia in NRW! Polizei zerschlägt internationalen Betrüger-Ring
Schlag gegen Millionen-BandeGroßeinsatz in Düsseldorf, Hauptverdächtiger (42) festgenommen

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Die Polizei hat am Morgen zehn richterliche Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. (Symbolbild)
Großer Polizeieinsatz am frühen Morgen! Im Raum Düsseldorf und in Gelsenkirchen haben Ermittler zugeschlagen. Im Visier: ein international agierendes Netzwerk von Betrügern.
Die Kölner Polizei gab bekannt, dass für den 42 Jahre alten Hauptverdächtigen die Handschellen klickten. Der Mann mit bulgarischer Staatsbürgerschaft wurde in seiner Düsseldorfer Wohnung gefasst. Die Ermittler werfen ihm vor, ab dem Jahr 2020 ein ausgeklügeltes System von Scheinunternehmen errichtet zu haben.
Millionen-Schaden durch perfide Masche
Die Ermittlungen ergaben, dass die Bande, die ihre Wurzeln in Osteuropa hat, eine perfide Methode nutzte. Wie die „dpa“ berichtet, setzte die Gruppe Mittelsmänner und Boten ein, um fingierte Rechnungen zu erstellen und auf diese Weise zum Beispiel Schwarzgeld zu erwirtschaften.
Aber das war noch nicht alles. Über dieses Geflecht wurden auch arglistige Bestellungen für Leasing-Autos, Baumaterial, Baumaschinen und Elektronikprodukte in die Wege geleitet. Die so beschafften Güter hat man nach Polizeiangaben danach illegal in der Bundesrepublik oder anderen Ländern verkauft.
Ermittlungen gegen 25 Verdächtige
Der Schaden, der bislang ermittelt wurde, ist gigantisch: Die Gesamtsumme der vermutlich deutschlandweit durchgeführten Betrügereien beläuft sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Dem Staat entstand außerdem ein geschätzter Verlust von circa 2,8 Millionen Euro.
Insgesamt stehen 25 Personen im Fokus der Ermittler. Ihnen werden unter anderem Betrug in gewerbs- und bandenmäßiger Form, Unterschlagung, Schwarzarbeit sowie Geldwäsche zur Last gelegt. Vor der Razzia gab es seit 2023 intensive, verdeckte Nachforschungen einer speziellen Einheit von Polizei und Zoll. Gleichzeitig fanden auch in Bulgarien Durchsuchungen statt, bei denen die dortigen Behörden weitere Verdächtige festsetzten. Die Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen. (red)
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