Nach einem Tötungsdelikt im Jahr 2010 ist Ermittlern und Ermittlerinnen jetzt ein wichtiger Schlag gelungen.
Totschlag von 2010Polizei nimmt Verdächtigen (60) nach 16 Jahren fest

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Polizisten legen einem Mann Handschellen an (Symbolfoto)
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Mehr als 16 Jahre nach einem Tötungsdelikt in Köln ist ein 60-jähriger Mann als weiterer Tatverdächtiger festgenommen worden. Bundespolizisten und Bundespolizistinnen nahmen ihn am Samstagabend (28. März) gegen 22.20 Uhr bei einer Grenzkontrolle an der A3 bei Passau fest, als er aus Österreich einreisen wollte. Gegen den Mann lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Köln vor.
Dem 60-Jährigen wird vorgeworfen, an der Tötung eines 43-jährigen Italieners im Januar 2010 beteiligt gewesen zu sein. Passanten und Passantinnen hatten damals die Leiche des Mannes neben einer Leitplanke an der Autobahn 59 bei Leverkusen-Rheindorf entdeckt. Eine Obduktion ergab, dass der Mann durch mehrere Schläge gegen den Kopf getötet wurde. Der oder die Täter blieben jahrelang unbekannt.
Cold Case dank neuer DNA-Analyse neu aufgerollt
Im Jahr 2022 rollte die Ermittlungsgruppe „Cold Cases“ der Kölner Polizei den Fall neu auf. Moderne kriminaltechnische Untersuchungsmethoden und erweiterte Möglichkeiten des DNA-Abgleichs führten zu neuen Ermittlungsansätzen und brachten die Ermittler und Ermittlerinnen auf die Spur des nun festgenommenen Mannes.
Bereits im August 2024 war ein damals 45-jähriger Tatverdächtiger in den Niederlanden festgenommen, später aber wieder entlassen worden. Ein weiterer Verdächtiger (damals 54), nach dem international gefahndet wurde, ist in der Zwischenzeit verstorben. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat sowie dem Tatort dauern weiter an. (red)
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