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Kopflos und mit KrallenFast so groß wie ihr Fuß – Melina macht Gruselfund am Rhein

Ein Tierkadaver ohne Kopf liegt auf Kieselsteinen.

Copyright: Melina Smethurst

Melina Smethurst hat am Sonntag (19. April 2026) am Rheinufer in Düsseldorf einen gruseligen Fund gemacht. Zum Größenvergleich hat sie ihren Fuß daneben gestellt. 

Melina Smethurst (28) hat am Rheinufer einen Gruselfund gemacht. Doch was ist das? Fotos davon schickte sie daher an den bekannten Kölner Experten Mark Benecke. 

Steine, Treibholz, Plastikmüll: Wer am Rhein entlangläuft, findet so einiges. Melina Smethurst (28) machte allerdings eine echt gruselige Entdeckung.

Sie war mit ihren beiden Hunden unterwegs, als sie auf einen kleinen Kadaver stieß. Ohne Kopf. Ratlos schickte sie Fotos davon an den bekannten Kölner Kriminalbiologen und Forensiker Mark Benecke und fragte, was das gewesen sein könnte. 

Nach Gruselfund am Rhein: Kölner Forensiker postet Fotos

„Wenn ich mit meinen Hunden am Rhein spazieren gehe, sammele ich auch immer Müll auf. Deshalb habe ich auf den Boden geguckt“, erklärt Melina am Dienstag (21. April) gegenüber EXPRESS.de. Als sie den Körper entdeckte, habe sie zuerst gedacht, es sei etwas aus Plastik. 

Dann habe sie jedoch genauer hingeschaut, was da am Sonntagmittag (19. April) am Rheinufer in Düsseldorf-Lohausen, etwa zwei Meter von der Wasserkante entfernt, lag. „Meine Hunde sind auch erstmal hin, haben geschnuppert, sich dann aber ganz schnell weggedreht“, schildert die 28-Jährige, die im angrenzenden Duisburg wohnt.

Eine junge Frau ist mit ihren beiden Hunden am Meer.

Copyright: Melina Smethurst

Melina Smethurst hat am Sonntag (19. April 2026) am Rheinufer in Düsseldorf einen gruseligen Fund gemacht, als sie mit ihren Hunden Riley (l.) und Cody unterwegs war. Das Foto ist in Holland aufgenommen worden.

Kurz darauf habe sie auch einen kleinen Kopf entdeckt. Melina: „Er lag etwa einen halben Meter von dem Kadaver entfernt zwischen Steinen.“ 

Nach ihrem Gruselfund berichtete sie Mark Benecke davon. Auch, dass der Kadaver komplett kahl (bis auf die Pfoten) und abgesehen vom Kopf unbeschädigt gewesen sei. Allerdings war der Körper im Prozess der Verwesung aufgebläht. „Der Geruch hat uns dank des Windes noch eine Weile begleitet“, schrieb Melina dem Kölner Kriminalbiologen. Würge-Emoji inklusive. 

„Ich folge Mark schon länger auf Facebook und Instagram“, erklärt die Duisburgerin. „Er ist auch ein großer Taubenfreund und ich bin in der Taubenhilfe aktiv.“

Mark Benecke postete Melinas Fotos und ihre Frage prompt auf seinem Instagram- sowie Facebook-Account, worauf seine Community zwischen Frosch, Hase, Kaninchen und Ratte schwankt, sich aber doch eine große Mehrheit für ein Tier entschied. Alleine auf Facebook rätselten mehr als 540 User und Userinnen mit. 

„In den Kommentaren sind sich mehr als 90 Prozent sicher, dass es sich um ein Kaninchen handelt“, so Melina. Unter anderem erklärte User Michael B., dass man das an den Stiftzähnen erkennen könne. Eine endgültige Aufklärung gibt es allerdings bislang nicht.

Habt ihr schon einen gruseligen Fund in Köln gemacht? Dann meldet euch bei uns!

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