Schluss mit der Schwere! So findet ihr im Alter wieder zur Lebensfreude.
So wird das Alter leichtExperte verrät vier einfache Tricks für mehr Lebensfreude

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Im Hier und Jetzt herumblödeln - das Leben ist schließlich ernst genug. Gut möglich, dass sich dann Leichtigkeit einstellt.
Jeder schleppt sein eigenes Bündel durchs Leben, doch mit den Jahren wiegt es oft mehr. Der Verlust von engen Vertrauten oder dem Lebenspartner schmerzt. Und dann meldet sich der eigene Körper und zeigt einem schmerzhaft die eigenen Limits auf. Gibt es da noch eine Chance auf Unbeschwertheit und Heiterkeit? „Ja“, versichert der Pädagoge und Buchautor Bertram Kasper.
Der Fachmann zeigt einen deutlichen Pfad auf, wie ihr auch im fortgeschrittenen Alter wieder Sorglosigkeit in euren Tag integrieren könnt, wie die „dpa“ meldet. Das entscheidende Element hierfür sei das Annehmen der Umstände.
Altern als eine „ständige Akzeptanzübung“
„Das hat viel mit dem Blick auf sich selbst zu tun“, erläutert Kasper. Es komme darauf an, wie man die Veränderungen betrachtet, die das Älterwerden mit sich bringt. Sein Ratschlag: Betrachtet das Altern als eine „ständige Akzeptanzübung“. Wer die Gegebenheiten annimmt, anstatt in innerem Protest zu verharren, lässt los. „Eine Voraussetzung für Leichtigkeit“, so der Altersstratege.
Manchmal verbaut euch auch die Rückschau die Möglichkeit auf ein unbeschwertes Dasein, besonders wenn der Kopf unaufhörlich in „Was wäre gewesen, wenn?“-Gedanken kreist. Hier hilft es, mit Güte auf die eigene Biografie zu blicken und zu akzeptieren, dass manches nicht optimal verlief. Kasper führt ein Beispiel an: „Man kann anerkennen, dass man nicht immer ein guter Vater war, weil man zu viel gearbeitet hat. Aber man macht sich klar: Ich habe mein Bestes gegeben.“
4 Tipps für mehr Unbeschwertheit im Alltag
Ein unbeschwertes Gefühl stellt sich vor allem dann ein, wenn ihr ganz im Hier und Jetzt seid. Bertram Kasper hat vier Anregungen, die euch mehr in die Gegenwart bringen:
1. Gewohnheiten achtsam gestalten: Der morgendliche Kaffee, der kurze Spaziergang. Erlebt diese Momente bewusst. Welche Vögel zwitschern heute? Wie mundet der Kaffee dieses Mal? Das erzeugt Gegenwärtigkeit.
2. Das süße Nichtstun kultivieren: Viele von euch denken: Ich darf nicht untätig sein! Doch Kasper sagt: „Nur wenn wir aufhören, ständig etwas erreichen zu wollen, kann Leichtigkeit überhaupt erst entstehen.“ Sein Vorschlag: Übt, einfach mal eine Zeit lang ins Leere zu schauen. In den Niederlanden gibt es dafür den Begriff „niksen“.
3. Den Flow-Zustand finden: Erinnert ihr euch an Aktivitäten, bei denen ihr als Kind die Welt um euch herum vergessen habt? Ob malen, handarbeiten oder basteln – wer in einer Aufgabe völlig versinkt, erlebt den „Flow“. Das ist Unbeschwertheit pur.
4. Die Körperhaltung nutzen: „Wenn sich Menschen so richtig leicht fühlen – egal in welchem Alter – fangen sie wieder an, zu hüpfen“, stellt Kasper fest. Auch wenn Gelenkprobleme das verhindern: Beschwingte, tänzerische Bewegungen und ein Lächeln sind oft drin. Setzt euren Körper bewusst ein, richtet euch auf. Tanzen kann Erinnerungen an unbeschwerte Zeiten wachrufen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
