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Festnahme im ICEZivilfahnder schnappen dreisten Dieb auf frischer Tat

Bundespolizei fasst Taschendieb am Bahnhof. (Symbolfoto)

Copyright: picture alliance/dpa

Bundespolizei fasst Taschendieb am Bahnhof. (Symbolfoto)

Zivile Einsatzkräfte der Bundespolizei beobachteten einen Taschendieb am Düsseldorfer Hauptbahnhof und nahmen ihn später fest.

Am Düsseldorfer Hauptbahnhof haben zivile Einsatzkräfte der Bundespolizei am Donnerstag (7. Mai 2026) einen dreisten Taschendiebstahl beobachtet. Ein 50-jähriger Mann spähte gezielt Reisende auf den Bahnsteigen aus, bevor er sich hinter einem 55-Jährigen positionierte, der gerade in einen ICE in Richtung München einsteigen wollte.

Geschickt nutzte der Dieb einen über den Arm gelegten Schal, um unbemerkt in die Tasche seines Opfers zu greifen. Sofort nach der Tat versuchte er zu flüchten.

Flucht in den nächsten Zug und Festnahme in Duisburg

Obwohl der Mann zunächst durch den Nordtunnel entkam, wurde er dank der lückenlosen Videoüberwachung schnell wiederentdeckt, als er einen anderen ICE in Richtung Hamburg bestieg. In enger Zusammenarbeit mit einer Streife im Hauptbahnhof Duisburg klickten für den 50-Jährigen kurz nach Ankunft des Zuges die Handschellen.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten und Polizistinnen 935 Euro Bargeld. Das gestohlene Handy tauchte wenig später wieder auf: Eine aufmerksame Zeugin fand es in einer Bäckerei im Duisburger Bahnhof, wo der Dieb es offenbar versteckt hatte.

Der bestohlene 55-jährige Reisende erstattete Anzeige. Er gab an, dass sich in seiner Handyhülle neben dem Telefon auch persönliche Dokumente und Bargeld in Höhe von rund 1.500 Euro befunden hatten. Gegen den polizeibekannten Mann wurde ein beschleunigtes Verfahren eingeleitet, und er sollte noch am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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