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Affenpocken breiten sich aus Fälle in NRW nehmen zu: Betroffene kamen in Notaufnahme

Die Affenpocken breiten sich offensichtlich weiter aus - auch in NRW. Nun gibt es bereits fünf bestätigte Fälle im Bundesland.

In Nordrhein-Westfalen gibt es zwei weitere bestätigte Fälle von Affenpocken - und zwar in der Landeshauptstadt Düsseldorf. Wie das Presseamt der Landeshauptstadt am Freitag, 27. Mai 2022, berichtete, handelt es sich um zwei Personen, die sich vermutlich im europäischen Ausland angesteckt haben.

In der Nacht zum Himmelfahrtstag hätten sich beide zur Abklärung entsprechender Symptome in der Notaufnahme der Universitätsklinik vorgestellt. Das Virologische Institut habe nun die offizielle Bestätigungen nach PCR-Tests gemeldet. Die Kontaktverfolgung sei direkt eingeleitet worden.

Damit gibt es in NRW nun insgesamt fünf bestätigte Fälle von Affenpocken. Schon am vergangenen Dienstag, 24. Mai, war die Krankheit bei drei Männern im Alter von 36 bis 45 Jahren in Köln diagnostiziert worden. Ein vierter Verdachtsfall dort habe sich nicht bestätigt, teilte ein Sprecher des NRW-Gesundheitsministeriums am Freitag auf dpa-Anfrage mit.

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Weitere Affenpockenfälle seien dem Ministerium nicht bekannt geworden - bis auf einen Verdacht in Aachen. Dort stand am Freitagmittag das Ergebnis der Labortests laut einem Sprecher der Städteregion aber noch aus.

Affenpocken in NRW: So kann man sich anstecken

Vor einer Woche war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Das Virus ruft meist nur recht milde Symptome wie Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen oder Hautausschlag hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen.

Übertragen werden Affenpocken vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich. Infizierte und enge Kontaktpersonen unterliegen in Deutschland einer 21-tägigen Quarantäne. (dpa/dok)

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