Affenpocken-Virus Immer mehr Fälle in Deutschland: So sehen die ersten Symptome aus

Rund drei Wochen nach dem ersten Nachweis von Affenpocken steigt die Zahl der erfassten Affenpocken-Fälle immer weiter. Wir erklären, wie die Symptome aussehen.

Für Deutschland allein meldete das Robert Koch-Institut (RKI) Mittwoch (8. Juni) 113 Ansteckungen. „Alle dem RKI übermittelten Fälle in Deutschland sind Männer“, teilte eine Sprecherin mit. 

Erwachsene, die engeren Kontakt mit einem Affenpocken-Infizierten hatten oder ein erhöhtes Ansteckungsrisiko haben, sollen nach dem Willen der Ständigen Impfkommission (Stiko) künftig eine Impfung gegen Affenpocken erhalten, teilte die Stiko am Donnerstag (9. Juni) mit. Im Video oben sehen Sie, wie die ersten Symptome aussehen.

Ein großer Teil der gemeldeten Ansteckungen geht auf die Hauptstadt zurück: Die Berliner Gesundheitsverwaltung wies mit Stand Dienstagabend 72 Betroffene aus, von denen 13 im Krankenhaus behandelt würden.

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Deutschland scheint bisherigen Daten zufolge neben Ländern wie Großbritannien, Spanien und Portugal zu den europäischen Ländern mit besonders vielen Virus-Nachweisen zu zählen.

Affenpocken gelten verglichen mit den seit 1980 ausgerotteten Pocken als weniger schwere Erkrankung. Der Erreger wird laut RKI meist durch engen Körperkontakt von Mensch zu Mensch übertragen. Experten hatten vor einer Weiterverbreitung des Virus, etwa bei bevorstehenden Festivals und Partys gewarnt. (dpa/mg)

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