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Lebensgefährliche Szenen in NRW Mann (28) wird von Zug angesaugt

Das Symbolbild zeigt ein Schild, das an einem S-Bahnsteig vor der Gefahr, auf das Gleis zu fallen, warnt.

Am Wochenende ereigneten sich in NRW mehrere lebensgefährliche Vorfälle auf den Gleisen der Deutschen Bahn AG. Ein Mann (28) wurde vom Zug erfasst.

Am vergangenen Wochenende spielten sich in NRW einige lebensgefährliche Vorfälle im Gleisbereich der Deutschen Bahn AG ab. Unter anderem wurde ein 28-jähriger Mann in Leverkusen von einem Güterzug erfasst. 

Sonntagnacht (5. Dezember 2021) gegen 1 Uhr wollten zwei betrunkene Männer (beide 28) nach Hause gehen und nahmen dabei ausgerechnet den Weg über die Gleise. Den herannahenden Güterzug nahmen sie viel zu spät wahr. Kurz darauf wurde einer der Männer vom Zug regelrecht angesaugt. 

Der 28-Jährige wurde trotz Verlassens der Gleise durch die Sogwirkung erfasst und an den Zug herangezogen. Sein Kumpel musste mit ansehen, wie er rund zwei Meter durch die Luft geschleudert wurde. Er erlitt Verletzungen im Gesäßbereich und kam ins Krankenhaus.

Duisburg: Person rettet sich gerade noch rechtzeitig aus dem Gleisbereich

Keine zwei Stunden zuvor war es in Duisburg zu einer brenzligen Situation gekommen. Am Samstag gegen 22.45 Uhr bemerkte ein Fahrer (40) der Regionalbahn 91 am Bahnhof Finnentrop eine Person im Gleis – zirka 20 Meter vor dem Zug!

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Die Bahn hatte rund 60 km/h drauf. Der Triebfahrzeugführer veranlasste sofort eine Schnellbremsung und gab akustische Warnsignale ab. „Die bislang unbekannte Person erkannte die lebensgefährliche Situation und entfernte sich aus den Gleisen“, so ein Sprecher der Bundespolizei.

Frau (31) in Leverkusen riskiert ihr Leben und kommt mit Anzeige davon

Bereits am Freitag (3. Dezember 2021) legten Unbekannte am Haltepunkt Köln-Holweide ein Verkehrsschild („Achtung Baustelle“) auf einen Schienenkopf am Gleis 1. Ein Fahrer der S11 erkannte die gefährliche Situation zum Glück rechtzeitig, bremste den Zug und entfernte das Schild von den Gleisen. Die Ermittlungen zu den Tätern laufen.

Am gleichen Tag hatte eine Frau (31) am Bahnhof Leverkusen-Schlebusch Glück im Unglück. Der Fahrer des ICE 524 sah, wie sie sich gegen Mitternacht im Gleisbereich aufhielt, gab ein Warnsignal ab und leitete bei 140km/h eine Schnellbremsung ein. Beamte der Landespolizei hielten anschließend die alkoholisierte Frau fest und übergaben sie den alarmierten Kollegen von der Bundespolizei. Diese fertigten eine Anzeige gegen die 31-Jährige wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Nach Vorfällen in NRW: Bundespolizei erneut mit eindringlichem Appell

Die Bundespolizei warnt erneut vor lebensgefährlichen Gefahren im Gleisbereich. So nähern sich Züge nahezu lautlos und haben einen langen Bremsweg. Auch nach Verlassen des Gleisbereichs besteht durch die Sogwirkung Lebensgefahr. Keine Abkürzung sei es wert, sein Leben aufs Spiel zu setzen, so der eindringliche Appell. (als)

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