Stichwahlen Bonner Umland Stefan Rosemann beendet „schwarze Ära“ in Siegburg

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Siegburgs neuer SPD-Bürgermeister Stefan Rosemann mit Ehefrau Ulrike und Sohn Paul. 

Rhein-Sieg/Euskirhcen – 16 Jahre lenkte Bürgermeister Franz Huhn die Geschicke der Kreisstadt Siegburg – zur Wahl 2020 trat der 68-Jährige nicht mehr an. Die CDU schickte Ulla Thiel ins Rennen, doch die Wahl im regelmäßig schwarz regierten Siegburg war für die Kandidatin alles andere als ein Selbstläufer. Überraschend kam die Christdemokratin nur auf 42,5 Prozent und damit bekommt die Kreisstadt mit Stefan Rosemann erstmalig einen SPD-Bürgermeister. Er erreichte 57,5 Prozent der Wählerstimmen.

Und noch eine CDU-Hochburg im Rhein-Sieg-Kreis ging verloren. Mario Dahm holte für die Sozialdemokraten mit 58,7 Prozent ein historisches Ergebnis in Hennef und bescherten somit Amtsinhaber Klaus Pipke, der seit 16 Jahren regiert, eine herbe Niederlage.

Eine grüne Bürgermeisterin gibt es nun auch im Rhein-Sieg-Kreis: Claudia Wieja setzte sich deutlich mit 53,3 Prozent gegen CDU-Mann Tim Salgert in Lohmar durch.

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Der parteilose Rainer Viehof besetzt in Zukunft den Bürgermeister-Stuhl in Eitorf – seine Gegenkandidatin Sara Zorlu schaffte es nur auf 38,9 Prozent.

Stichwahl: Offergeld in Wachtberg abgewählt

In Troisdorf wird mit Alexander Biber ein Christdemokrat Chef im Rathaus – mit 51,2 Prozent jedoch ein sehr knappes Ergebnis gegenüber seinem SPD-Herausforderer Frank Goosens.

Nach sechs Jahren im Amt muss Renate Offergeld (SPD) ihren Platz im Wachtberger Rathaus wieder räumen. Jörg Schmidt (CDU) setzte sich mit 62 Prozent deutlich gegenüber die Amtsinhaberin durch.

Rheinbach bekommt mit Ludger Banken erstmalig einen parteilosen Bürgermeister, nachdem sich der langjährige Amtsinhaber Stefan Raetz nach 21 Jahren zurückgezogen hatte. CDU-Parteifreund Oliver Wolf kam nur auf 42,3 Prozent der Stimmen.

Stichwahl: SPD-Mann neuer Landrat in Euskirchen

Nachfolger von Wolfgang Henseler in Bornheim wird der parteilose Christoph Becker, der sich mit 63,7 Prozent deutlich gegen die Christdemokratin Petra Heller durchsetzte.

Eine große Überraschung gab es im Kreis Euskirchen. Der eher ländlich geprägte Kreis gilt als Stammland der CDU – 26 Jahre führte Landrat Günter Rosenke dort die Geschicke. Sein Austritt aus der Partei 2009 änderte nichts an der Beliebtheit des dann unabhängigen Kreischefs. Doch sein Nachfolger kommt zur Überraschung vieler von der SPD. Der 33-jährige Vize-Landrat Markus Ramers – im Hauptberuf Lehrer – setze sich deutlich mit 60,4 Prozent gegen CDU-Mann Johannes Winckler durch. (stz)

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