In der Silvesternacht erlebte die Bonner Feuerwehr 55 Einsätze und wurde gezielt angegriffen.
Bilanz der SilvesternachtFeuerwehrleute in Bonn mit Böllern attackiert

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In der Silvesternacht wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr in Bonn gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen. (Symbolbild)
Für die Bonner Einsatzkräfte war der Jahreswechsel auch in diesem Jahr wieder sehr einsatzintensiv. Allein im Zeitraum von 21.00 Uhr bis 04.00 Uhr bewältigten die Feuerwehrkräfte 55 Brandeinsätze. Dabei handelte es sich überwiegend um Kleinbrände, wie brennende Container und Mülltonnen, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden.
Angriffe auf Einsatzkräfte in Tannenbusch und Dransdorf
Die Stadtteile Tannenbusch und Dransdorf waren Einsatzschwerpunkte. Dort behinderten Personengruppen die Arbeit der Feuerwehr erheblich. Nach Angaben der Feuerwehr wurden Fahrzeuge sowie Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen gezielt mit Feuerwerkskörpern beschossen und mit Böllern beworfen. Das Löschen von brennenden Müllbehältern war daher nur mit Unterstützung zahlreicher Polizistinnen und Polizisten möglich. Verletzt wurde bei den Angriffen glücklicherweise niemand.
Weitere Brände und Verletzte in der Stadt
Um 0.48 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Gebäudebrand in Bonn-Röttgen alarmiert, vor Ort brannte jedoch nur ein Baum. In Bonn-Limperich wurde um 1.43 Uhr ein Garagenbrand gemeldet. Kurz nach 2.00 Uhr griff in Bonn-Beuel ein Containerbrand auf den Keller eines ehemaligen Schulgebäudes über. Personen kamen bei den Bränden nicht zu Schaden.
Der städtische Rettungsdienst rückte in der Nacht zudem fünfmal zu Verletzungen durch Feuerwerkskörper aus. Insgesamt waren in der Silvesternacht rund 150 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Hilfsorganisationen im Einsatz. (red)
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