Der tatverdächtige Lebensgefährte einer getöteten 32-Jährigen wurde aus Äthiopien nach Bonn überführt.
Grausiger LeichenfundTatverdächtiger aus Äthiopien ausgeliefert

Copyright: Marcus Brandt/dpa
Polizeieinsatz nach einem Tötungsdelikt. (Symbolfoto)
Im Fall der grausam getöteten 32-jährigen Frau aus Bonn gibt es eine entscheidende Wende: Der dringend tatverdächtige Lebensgefährte (41) wurde von Äthiopien nach Deutschland überführt und sitzt nun in Untersuchungshaft.
Am Freitagmittag (6. Februar 2026) wurde der Mann dem Haftrichter beim Amtsgericht Bonn vorgeführt, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft mitteilten.
Tatverdächtiger flüchtete nach Äthiopien
Der 41-Jährige steht unter dem dringenden Verdacht, seine Partnerin getötet zu haben. Nach der Tat hatte er sich nach Äthiopien abgesetzt, wurde dort aber bereits Ende November 2025 von den lokalen Behörden in amtliche Verwahrung genommen.
Nachdem die Bonner Staatsanwaltschaft unter Einbindung des Auswärtigen Amtes ein Auslieferungsersuchen gestellt hatte, reisten am Mittwoch (4. Februar 2026) Ermittlerinnen und Ermittler der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft nach Äthiopien, um den Tatverdächtigen zu übernehmen und an die deutsche Justiz zu übergeben.
Kopf der Leiche fehlt weiterhin
Der Haftrichter erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags. Der Beschuldigte, der sich zu den Vorwürfen bislang ausschweigt, wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Der Fall hatte für Entsetzen gesorgt, nachdem zunächst abgetrennte Hände und später der kopflose Leichnam der 32-jährigen Frau gefunden worden waren. Wo die Frau, die ihre Unterkunft in Bonn am 16. November 2025 verließ, getötet wurde, ist weiter unklar. Auch der Kopf der Frau wurde bislang nicht gefunden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

