Schuss gefallen Nach brutalem Überfall in Bonn: Polizei setzt besonderen Hund ein

Ein Streifenwagen steht hinter einer Polizeiabsperrung.

Am Montag (4. April 2022) ist eine Bankfiliale in Bonn-Duisdorf überfallen worden. Der Täter gab einen Schuss ab. Das Symbolfoto zeigt einen Polizeieinsatz in Duisburg im Jahr 2019.

Nach einem bewaffneten Überfall auf eine Bonner Bankfiliale ist der Täter weiter auf der Flucht.

Ein brutaler Banküberfall in Bonn-Duisdorf beschäftigt die Polizei. Dabei war der Täter nicht nur bewaffnet, sondern hatte auch abgedrückt!

Am Montag (4. April 2022) überfiel der Mann die Kreissparkasse Am Burgweiher und erbeutete einen geringen vierstelligen Bargeldbetrag. Seitdem ist er auf der Flucht.

Banküberfall in Bonn-Duisdorf: Auch Maintrailer-Hund im Einsatz

„Auch intensive Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Mantrailer-Hund zum Einsatz kam, führten bislang nicht zur Feststellung des Verdächtigen“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Anders als bei der konventionellen Fährtensuche am Boden werden beim Mantrailing die Duftmoleküle der Zielperson in der Luft gesucht.

Alles zum Thema Polizei NRW
  • Verfolgungsfahrt ab A 59 Polizei will „Schnecke“ stoppen – kurz darauf kracht es in Bonn
  • Einsatzkräfte baff NRW-Polizei stoppt Auto mit „hölzerner Sonderausstattung“
  • Mitten in NRW Kinder starten Streit in Innenhof, 80 Personen beteiligen sich an Massenschlägerei
  • Kind (12) schwer verletzt NRW: Autofahrerin kurz abgelenkt – dann passiert das Unglück
  • Düsseldorfer Flughafen Schockfund in teuerstem Parkhaus – Mordkommission ermittelt
  • Brutaler Überfall NRW-Polizei: Jagd auf Juwelen-Räuber erfolgreich – jetzt auch dritter gefasst
  • Tod auf Rathaus-Baustelle in NRW Jetzt ist klar, wodurch Arbeiter (†40) starb – wichtige Frage ungeklärt
  • Furchtbarer Unfall in Euskirchen Auf dem Schulweg angefahren – Kind lebensgefährlich verletzt
  • Wilde Unfallfahrt in NRW Blick auf die Windschutzscheibe sorgt bei Polizei für Fassungslosigkeit
  • Auch Beamter verletzt Irre Verfolgungsjagd kostet NRW-Polizei zwei Streifenwagen

Der Unbekannte soll gegen 14.50 Uhr mit einer Schusswaffe eine Angestellte und eine Kundin bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Beim Verlassen des Gebäudes fiel nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei im Foyer der Kreissparkasse ein Schuss aus der Waffe des mutmaßlichen Bankräubers. Verletzt wurde niemand. Eine Mitarbeiterin erlitt einen Schock.

„Die Ermittlungen zur Bewaffnung des Tatverdächtigen sowie den Umständen der Schussabgabe im Foyer der Bank dauern an“, so der Sprecher der Polizei Bonn weiter.

Polizei Bonn: So wird mutmaßlicher Bankräuber beschrieben

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • 1,80 Meter groß, schmale Statur
  • 20 bis 30 Jahre alt
  • an den Seiten kurz rasierte Haare, oben länger
  • bekleidet mit grauer Jeans, weißem T-Shirt, Lederjacke, darunter eine schwarze Sweatshirt-Jacke, schwarze Sneaker mit weißer Sohle

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 13 bitten mögliche Zeugen, die am Montag bis zur Tatzeit gegen 14.50 Uhr verdächtige Personen rund um oder in der Bankfiliale Am Burgweiher wahrgenommen haben, sich unter der Rufnummer 0228 15-0 bei der Polizei zu melden. (iri)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.