Nach 26 Jahren Überraschendes Ehe-Aus bei den Klitschkos – mitten im Krieg

Mord-Anklage Raser liefern sich Rennen in der Eifel – für kleines Mädchen (8) ist es der Tod

Der Eingang des Justizzentrums in Aachen.

Zwei Männer sind nun nach über einem Jahr nach ihrer Tat in Aachen angeklagt. Das undatierte Archivfoto zeigt das Justizzentrum in Aachen. 

In Aachen stehen zwei Männer (20,21) vor Gericht. Sie hatten sich ein illegales Autorennen geliefert und dabei einen Unfall verursacht. Dabei kam ein achtjähriges Mädchen zu Tode.

Rund eineinhalb Jahre nach einem Autounfall in der Eifel, bei dem ein achtjähriges Mädchen starb, muss sich ein 20 Jahre alter Mann wegen Mordes vor dem Landgericht Aachen verantworten.

Die Anklage der Staatsanwaltschaft sei zugelassen, teilte das Landgericht am Dienstag (1. Februar 2022) mit. Ein anderer Mann im Alter von 21 Jahren ist wegen versuchten Mordes in drei Fällen angeklagt. Dem 20-Jährigen werden zudem zwei Fälle versuchten Mordes angelastet.

Aachen: Eineinhalb Jahre nach schlimmen Autounfall: Zwei Männer (21,20) vor Gericht

Im August 2020 sollen die beiden damals 19 Jahre alten Männer auf einer Landstraße durch ein Waldgebiet südlich von Aachen ein verbotenes Autorennen gefahren sein. Bei einem Überholmanöver prallte der 20-Jährige mit seinem Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.

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In dem Wagen wurden der damals 40-jährige Fahrer, seine 32 Jahre alte Beifahrerin und ein acht Jahre altes Mädchen schwer verletzt. Die Tochter der Frau starb später im Krankenhaus.

Die Staatsanwaltschaft Aachen geht davon aus, dass die hintereinander Fahrenden in einer langgestreckten, unübersichtlichen Linkskurve einen Wagen überholten. Während der erste noch rechts einscheren konnte, prallte der zweite auf der Gegenspur frontal gegen das Auto mit den drei Insassen.

Nach Angaben des Landgerichts soll der Prozess vor der Jugendkammer am 21. März 2022 beginnen. Beide Männer saßen nach dem Unfall mehrere Monate in Untersuchungshaft. Später hob das Oberlandesgericht in Köln die Haftbefehle auf. (dpa)

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