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„Weg von Fenstern“DWD warnt vor Tornados – so verhalten Sie sich richtig

Wirbelsturm über dem Bodensee

Copyright: Dr. Christoph Sommergruber/dpa

Unberechenbare Naturgewalt: Tornados entstehen meist im Zusammenhang mit Gewittern und sind schwer vorherzusagen

Tornado-Gefahr! Der Wetterdienst warnt jetzt auch bei uns

Bilder von Tornados kennt man sonst nur aus den USA. Doch die Gefahr ist real – auch bei uns. Der Deutsche Wetterdienst schlägt Alarm und warnt vor möglichen Wirbelstürmen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine deutliche Warnung herausgegeben: Bei einzelnen starken Gewittern sind Orkanböen bis 120 km/h und sogar kurzlebige Tornados möglich (Stand: Donnerstag, 4. Juni, 7 Uhr). Solche Wirbelstürme sind in Deutschland zwar selten und kleinräumig, können aber innerhalb von Minuten eine Schneise der Verwüstung ziehen.

Was ist ein Tornado und was sind die Warnzeichen?

Ein Tornado ist ein Luftwirbel, der meist bei Gewittern entsteht. Wenn feuchtwarme Luft auf trockene Kaltluft trifft, kann sich die aufsteigende Luft in Rotation versetzen. Bildet sich daraus ein Wolkenschlauch, der bis zum Boden reicht, spricht man von einem Tornado. Es sieht dann aus, als würde ein riesiger Rüssel vom Himmel wachsen.

Das Tückische: Tornados lassen sich nicht sicher vorhersagen. Experten können nur ein Risikopotenzial erkennen. Für Laien ist es fast unmöglich, die Anzeichen rechtzeitig zu deuten und die Gefahr richtig einzuschätzen.

So schützt ihr euch am besten vor einem Tornado

Behörden wie der DWD und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) raten deshalb dringend, offizielle Warnungen zu beachten. Nutzt dafür am besten die Warnwetter-App des DWD oder die Warn-App Nina.

Die oberste Regel bei jedem Unwetter lautet: Bleibt zu Hause! Dort solltet ihr euch laut BBK in einem innen liegenden Raum im Erdgeschoss aufhalten.

Bei einem Tornado gilt zusätzlich die klare Ansage des DWD: „Weg von Fenstern!“ Geht am besten in einen fensterlosen Raum oder den Keller. Herumfliegende Trümmerteile können sonst durch die Fenster ins Haus dringen und zur tödlichen Gefahr werden.

Draußen von einem Tornado überrascht? Das ist zu tun

Seht ihr eine Windhose am Himmel, also eine Trichterwolke, die sich schnell bewegt, verliert keine Zeit mit Fotos oder Videos! Sucht sofort Schutz in einem festen Gebäude, am besten im Keller.

Wenn das nicht möglich ist, sucht euch eine Mulde im Boden. Legt euch flach mit dem Gesicht nach unten hin und schützt Kopf und Nacken mit den Händen.

Und Achtung, das ist der „Wie bitte?!“-Moment: Anders als bei einem Gewitter bietet ein Auto bei einem Tornado keinen Schutz! Die Wirbelstürme können Fahrzeuge umherwirbeln oder von Trümmern treffen lassen. Lasst das Auto also unbedingt stehen und sucht draußen Schutz.

Der DWD erklärt die Fakten und Schutzmaßnahmen rund um Tornados in Deutschland auch in einem Video. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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