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Von Winterberg bis DuisburgGenussradeln auf dem Ruhrtalradweg

Oliver Reuter

Copyright: Oliver Reuter

EXPRESS.de-Reporter Oliver Reuter radelt mit Katharina Rübertus vom Ruhr Tourismus an den Ruhrkaskaden in Hattingen.

Eine Rad-Reise (mit tollen Etappen für jeden Geschmack)  auf den Spuren von „Lecker an Bord“. Und wir wissen jetzt, wie schön der RuhrtalRadweg ist!

Wunderschöne Flusslandschaften genießen und dabei kulinarische Entdeckungen machen. Das ist das Rezept der beliebten WDR-Serie „Lecker an Bord“. Die Spitzenköche Björn Freitag und Frank Buchholz erkunden mit ihren Skippern auf deren Hausbooten heimische Flüsse, besuchen lokale Erzeuger und kochen aus den Zutaten leckere Menüs.

Ihre Reisen inspirierten Express.de zu einer kleinen Serie in losen Folgen: Mit dem Rad auf den Spuren von „Lecker an Bord“. Wir führen Sie in eintägigen Etappen entlang der Gewässer und geben Gastro-Tipps. Folge 5 führt uns über den RuhrtalRadweg von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg.

1. Etappe: Winterberg – Meschede

Start ist an der Ruhrquelle. Über Niedersfeld und Wiemeringhausen radeln wir durch das Küsterland im Rosendorf Assinghausen. Danach geht es durch das Naturschutzgebiet Ruhrtal ins Fachwerkhäuser-Städtchen Olsberg, wo wir im „Platzhirsch“ eine Pause einlegen. Weiter geht es nach Bestwig, Velmede und Wehrstapel. In Meschede besichtigen wir die Walburga-Kirche und genießen auf der Ruhrterrasse des „Schröjahrs Café und Bistro“ die leckeren Toasties und Wraps mit Vanille-Milchkaffee.

Lecker an Bord im Ruhrgebiet. Die Fahrt auf dem Wasser verspricht Ruhe, Entschleunigung und Freiheit.

Copyright: WDR/Melanie Grande

Die TV-Köche Björn Freitag (l.) und Frank Buchholz mit ihrem Skipper Heinz-Dieter Fröhse in einer Ruhr-Marina

Zurück geht’s über Wehrstapel nach Dümel, wo wir im Biergarten „Gasthof Ernst Hester“ ein kaltes Grevensteiner Landbier zischen. Weiter geht’s nach Olsberg und Winterberg. Im „Restaurant Wanderlust“ direkt am Rothaarsteig überzeugt uns Koch Marcel Beine mit seiner modernen deutschen Küche inklusive Überraschungsmenüs mit drei oder vier Gängen.

2. Etappe: Meschede – Wickede

Wir radeln über Bockum nach Oeventrop (kurze Pause am „Stellwerk“), dann durch Rumbeck nach Arnsberg mit seiner historischen Altstadt. Hier lohnt eine Pause im Gasthof „Zum Alten Schloß“. Weiter geht’s durch Neheim und Ruhraue nach Hönningen und über Waltringen nach Wickede, wo „Rohrbachs Biergarten“ mit einem schönen Ausblick und leckeren Speisen belohnt.

Recherchereise Genussradeln an der Ruhr
Restaurant Wanderlust in Winterberg

Copyright: Marcel Beine

Im „Restaurant Wanderlust“ in Winterberg überzeugt uns Marcel Beine mit seiner modernen Küche inklusive Überraschungsmenüs.

Der Rückweg führt uns über Echthausen und Hüsten nach Arnsberg, wo wir bei den „Braubrüder Arnsberg“ eins der selbst gebrauten Biere kosten. Weiter über Rumbeck, Oeventrop und Freienohl nach Olpe (Geheimtipp „Zum durstigen Imker“). Über Wennemen geht es zurück nach Meschede, wo wir im „von Korff’s Restaurant“ zu Abend essen.

3. Etappe: Wickede – Herdecke

Start ist an „Niehaves Westfalenbäckerei“. Wir radeln über Fröndenberg (das „Tor zum Ruhrgebiet“) und Langschede nach Holzwickede, wo wir im „Restaurant Heinrich’s“ eine Kaffeepause machen. Weiter geht es über Schwerte und Westhofen zum Natur-Biergarten „Zur Lennemündung“ und weiter zum Hengsteysee, wo wir am „Strandhaus“ die Aussicht genießen, bevor es hoch zum Gourmet-Restaurant „Bonsmann’s Hof“ geht.

Von der Terrasse des „Haus Gerbens“ hat man einen tollen Blick ins Ruhrtal.

Copyright: Haus Gerbens

Das „Haus Gerbens“ in Wickede überzeugt mit exzellenter Küche, gemütlichen Zimmern und stilvollem Ambiente.

Zurück radeln wir durch den alten Ruhrgraben nach Ergste und Villigst zum „Gut Lenninghausen“ (Brennerei Bimberg). Dann weiter zum „Dahlhauser Landhaus“, wo wir eine Kaffeepause einlegen. Über Halingen, Bosperde und Barge erreichen wir wieder Wickede. Im schön über dem Ruhrtal gelegenen Hotel-Restaurant „Haus Gerbens“ genießen wir die exzellente Küche (Tipp: Spargelgerichte, Tagliatelle mit Backhendl) und das stilvolle Ambiente.

4. Etappe: Herdecke – Hattingen

Start ist am „Bistro Bootshaus“. Über die Brücke nach Oberwengern, Wengern und Bommern erreichen wir das Schloss Steinhausen und die frühere Zeche Nachtigall. Wir nehmen die Brücke nach Witten und fahren über Herbede (Ökologischer Lehr- und Musterpark mit Biergarten) in die historische Altstadt von Hattingen. In der historischen Wasserburg „Haus Kemnade“ am Kemnader See genießen wir beim Köche-Duo Georg Kachel und Matthias Hoffmann eine leckere Westfälische Ochsenbacke.

Innenhof der Wasserburg Kemnade in Hattingen

Copyright: Stadt Bochum, Presseamt

In der ehrwürdigen Wasserburg „Haus Kemnade“ speisen wir fürstlich im Innenhof oder alten Gewölbe.

Zurück geht es über die Brücke nach Bochum-Süd (Haus Oveney), von Heven nach Witten, wo wir im spanischen Tapas-Restaurant „Picasso im Ruhrblick“ eine Kaffeepause machen. Über Wetter weiter nach Herdecke, wo wir im „Café Extrablatt“ mit Ruhrblick leckere Schnitzelgerichte genießen.

5. Etappe: Hattingen – Essen

Start ist an der „Birschel Mühle“, einer historischen Getreidemühle. Heute betreibt hier Sabine Rottschy ein schönes Hotel-Café und verwöhnt uns mit selbstgebackenem Kuchen. Wir radeln am Ruhrwehr und der Burg Isenberg vorbei, gelangen über Überruhr zum Naturpark am Spillenburger Wehr. Dann erreichen wir den Baldeneysee in Essen mit der Villa Hügel. Auf der Terrasse des „LUJO Seecafé & Restaurant“ genießen wir bei einem traumhaften Blick auf die Ruderer und Segler die mediterrane Küche der Familie Ekinci.

Das Hotel-Cafe „Birschel Mühle“ liegt am Hattinger Ruhrwehr.

Copyright: Oliver Reuter

In der historischen „Birschel-Mühle“ bietet Sabine Rottschy leckeren Kuchen und schöne Hotelzimmer.

Der Rückweg führt über die Brücke nach Bredeney, Heisingen, Steele (mit kurzer Pause in der „Bar Celona“), Horst und Dahlhausen zum Erbstollen Glückssonne. Weiter geht’s über Winz und die Brücke nach Hattingen. Am Ruhrwehr liegt idyllisch das Hotel-Restaurant „Landhaus Grum“, wo wir eine Einkehr und die Landhauspfanne empfehlen können.

Ein schönes Ziel der 5. Etappe: das „Landhaus Grum“ in Hattingen

Copyright: Familie Grum

Im direkt am Ruhrwehr in Hattingen gelegenen „Landhaus Grum“ kann man lecker essen und auch übernachten.

6. Etappe: Essen – Duisburg

Start ist am Baldeneysee. Wir radeln am „Landhaus Rutherbach“ vorbei nach Kettwig und besichtigen die historische Altstadt. Über Menden erreichen wir Mülheim an der Ruhr und gönnen uns am Wasserbahnhof im „Eiscafé Plati“ einen Kaffee. Es geht weiter nach Styrum mit dem historischen Wasserturm Aquarius. Am Ruhrstadion vorbei radeln wir über den Ruhrdeich zur Mündung, wo wir am Monolith „rheinorange“ das obligatorische Selfie schießen. Zum Mittagessen fahren wir in den Innenhafen zum „König Pilsener Wirtshaus“.

Im „LUJO“ verwöhnt uns die Familie Ekinci mit mediterraner Küche.

Copyright: Ekinci

Von der Terrasse des „LUJO Seecafé & Restaurant“ hat man einen herrlichen Blick auf den Baldeneysee.

Zurück fahren wir nach Broich, schlecken bei „Rosie’s Icecream“ noch ein Eis und radeln über die Eisvogel-Brücke ins Naturschutzgebiet Saarn-Mendener-Ruhraue. Über Kettwig geht’s am Golfclub vorbei zurück zum „Lujo“ am Baldeneysee.

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