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Große Sorge bei KölnHier droht Aus für Rosenmontagszug: „Wäre richtig bitter“

Karneval in Brühl (Archivbild): Hier droht dem Rosenmontagszug in diesem Jahr das Aus.

Karneval in Brühl (Archivbild): Hier droht dem Rosenmontagszug in diesem Jahr das Aus.

In Brühl-Heide bangen die Jecken um ihren Rosenmontagszug.

Die Jecken in Brühl-Heide müssen weiter zittern. Erst am Wochenende fällt die Entscheidung, ob der Rosenmontagszug am 16. Februar um 15.00 Uhr stattfinden kann. Der Umzug durch den kleinsten Stadtteil von Brühl mit etwa 1400 Einwohnerinnen und Einwohnern steht auf der Kippe.

Andrea de Jongh, Vorsitzende der ausrichtenden Heider Dorfgemeinschaft, erklärt dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Wir treffen uns am Freitagabend im Vereinsheim von Viktoria Gruhlwerk. Ich hoffe, dass ich danach Entwarnung geben kann. Wenn nicht, wäre das richtig bitter“. Grund für die große Unsicherheit ist der Mangel an freiwilligen Helferinnen und Helfern. Es fehlen Personen, die mit ihren Pkw die Zufahrtsstraßen nach Heide sichern.

Neues Sicherheitskonzept sorgt für Problem

Das mit der Stadt abgestimmte Sicherheitskonzept schreibt diese Maßnahme vor. Ohne die Einhaltung dieser Auflage gibt es keinen Zug. Dabei ist die Anzahl der benötigten Personen überschaubar.

„Wir müssen zum Glück nur drei Zufahrten absichern. Dort müssen jeweils zwei Wagen stehen, deren Fahrer jederzeit bereit sind, Rettungswagen oder ähnliche Fahrzeuge durchzulassen“, erläutert de Jongh. Sie selbst ist als Zugleiterin tätig und kann diese Aufgabe nicht übernehmen.

Nach Eklat bei Martinszug: Helfer sind verunsichert

Ein Vorfall beim Martinszug im Herbst scheint die Motivation vieler gedämpft zu haben. Damals wurden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer von Autofahrern und Autofahrerinnen wegen der Absperrungen heftig beschimpft. De Jongh stellt klar, dass das Konzept diesmal anders sei, die Sperrungen anders platziert seien und kein Wohnmobil genutzt werde. „Wer aus Heide raus will, kann raus“, versichert sie und richtet einen dringenden Appell an ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger: „Denn wenn wir einmal keinen Zug auf die Beine stellen, wird es schwer, das Projekt wieder zu starten.“

Auch die Jecken in Pingsdorf standen kürzlich vor einem ähnlichen Dilemma. „Vor rund anderthalb Wochen war dann aber klar, dass es klappen würde. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen“, berichtet der dortige Zugleiter Lars Voigt. Nachdem die Rückmeldungen Ende des Jahres spärlich waren, habe man einen letzten Aufruf gestartet: „nochmals alle aktiviert und gesagt, wir brauchen Eure Hilfe, sonst gibt es keinen Zug“. Jedes Jahr sei es eine große Aufgabe, genügend Freiwillige zu finden. In Pingsdorf werden sogar ein Dutzend Menschen mit Autos benötigt, zusätzlich sichern ein Bauunternehmer und ein Landwirt mit großen Fahrzeugen weitere Zufahrten.

Georg Müller, Präsident des Festausschusses Brühler Karneval, hofft auf eine positive Wendung in Heide. „Sollte es nicht gelingen, wäre das absolut traurig“, meint Müller, der selbst in Heide wohnt. Sein Ratschlag an alle Organisatorinnen und Organisatoren von Zügen in der Stadt ist, frühzeitig aktiv zu werden und mögliche Helferinnen und Helfer persönlich anzusprechen. „Dann findet man auch Unterstützung“, so der Chef des Festausschusses, der für den großen Brühler Zug verantwortlich ist.

Bürgermeister Dr. Marc Prokop (CDU) möchte ebenfalls mit Rat unterstützen. Er stellt jedoch klar, dass der Ordnungsdienst der Stadt Brühl die Züge nicht selbst absichern kann, da die Kapazitäten dafür nicht ausreichen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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