Die Silvesternacht im Rhein-Erft-Kreis war zwar ruhiger, aber es gab dennoch einige schwere Vorfälle.
Silvester-BilanzRakete trifft Polizist am Kopf, Auto überschlägt sich

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Polizeiauto mit Blaulicht in der Nacht (Symbolfoto).
Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis zieht eine gemischte Bilanz zur Silvesternacht. Zwischen 18.00 Uhr am 31. Dezember 2025 und 6.00 Uhr am 1. Januar 2026 zählte die Polizei insgesamt 204 Einsätze, das sind 39 weniger als im Vorjahr.
Polizist in Brühl von Rakete am Kopf getroffen
In Brühl kam es kurz nach Mitternacht zu einem gefährlichen Angriff auf Einsatzkräfte. Im Bereich der Dresdener- und Leipziger Straße schossen Unbekannte Feuerwerksraketen auf zwei Polizisten. Ein Beamter wurde dabei von einer Rakete am Kopf getroffen und leicht verletzt. Er konnte seinen Dienst nach ambulanter Behandlung aber fortsetzen.
Brandstiftung und schwerer Unfall in Kerpen
In Kerpen löste ein Feuerwerkskörper gegen 0.15 Uhr einen Wohnungsbrand aus. Laut Polizei flog die Rakete durch ein offenes Fenster in ein Gebäude an der Straße „Zum Wolfsberg“. Feuerwehrkräfte retteten zwei Frauen (52 und 60). Die 52-Jährige kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Gegen 2.00 Uhr ereignete sich ebenfalls in Kerpen ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Mercedesfahrer (28) verlor an einem Kreisverkehr an der L361 die Kontrolle, überschlug sich und landete im Graben. Er sowie vier Insassen – zwei Mädchen (3, 5), ein Mann (26) und eine Frau (33) – wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Automat gesprengt und Fahrt unter Alkoholeinfluss
Am Johann-Ruland-Weg in Bergheim sprengten drei schwarz gekleidete Unbekannte gegen 3.30 Uhr einen Zigarettenautomaten. Zeugen und Zeuginnen hörten einen lauten Knall, sahen den beschädigten Automaten und die flüchtenden Täter und Täterinnen.
In Bedburg stoppten Polizisten und Polizistinnen gegen 6.45 Uhr einen mutmaßlichen Autofahrer (23), der mit seinem Wagen in einem Feld gelandet war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1 Promille. Die Beamten und Beamtinnen stellten seinen Führerschein sicher und ordneten eine Blutprobe an. (red)
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