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Jetzt ist es amtlichGrünes Licht für neue S-Bahn-Gleise in Köln

Eine S-Bahn steht im Hauptbahnhof in Köln.

Copyright: Henning Kaiser/dpa

Eine S-Bahn steht im Hauptbahnhof in Köln.

Grünes Licht für den S-Bahn-Ausbau in Köln! Mehr Gleise und Züge sollen kommen, doch Pendler müssen sich noch gedulden.

Jetzt ist es amtlich: Für den Ausbau der S-Bahnlinie 11 gibt es grünes Licht. Das Eisenbahnbundesamt hat die Pläne für die Erweiterung des Hauptbahnhofs in Köln sowie der Station in Bergisch Gladbach abgesegnet. Für zwei von insgesamt vier Bauabschnitten des riesigen Vorhabens ist damit die rechtliche Grundlage geschaffen.

Das Ziel ist klar: Mehr Bahnen sollen rollen und die ständigen Stopps vor der Hohenzollernbrücke sollen endlich der Vergangenheit angehören. Dafür errichtet die DB InfraGO am Breslauer Platz einen zusätzlichen Bahnsteig mit zwei neuen Gleisen für die S-Bahn.

Das ist geplant

Alles wird neu geordnet: Von den künftigen Gleisen 12 und 13 starten die Züge nur noch nach Köln Hansaring. Die bestehende Plattform an den Gleisen 10 und 11 wird dann ausschließlich für Fahrten in Richtung Messe/Deutz genutzt. Das ermöglicht, dass pro Richtung zwei S-Bahnen gleichzeitig abgefertigt werden können, was die Taktung erheblich verdichtet.

Der geplante Mittelbahnsteig wird eine Länge von 215 Metern haben und mit seiner Höhe von 96 Zentimetern einen barrierefreien Einstieg in die Züge gewährleisten, was besonders für Reisende mit eingeschränkter Mobilität eine Erleichterung ist. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Zusätzlich plant die Deutsche Bahn die Installation von neuen Aufzügen und Rolltreppen, um einen komplett hürdenlosen Zugang zu sichern.

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Breslauer Platz: Fassade erhält Frischzellenkur

Auch optisch wird sich am Breslauer Platz einiges tun, denn die Fassade erhält eine Frischzellenkur. Nach einem mehrmonatigen Prozess hat sich eine Jury, besetzt mit Mitgliedern der DB, von Go.Rheinland und der Stadt Köln, für einen Entwurf entschieden. Den Wettbewerb gewann das Berliner Architekturbüro J.Mayer.H und Partner. Das neue Erscheinungsbild wird sich an der benachbarten KVB-Haltestelle orientieren und so für ein stimmiges Gesamtbild sorgen. Ein neuer Eingang mit Arkaden soll die Wartenden zudem vor Regen schützen.

Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Der Baustart wird voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2029 erfolgen. In den kommenden Monaten stehen zunächst die Ausschreibungen für vorbereitende Arbeiten an. Dazu gehört das Verlegen von Leitungen und Kabeln im Baubereich sowie erste umwelttechnische Maßnahmen. Parallel dazu müssen die wichtigen „Sperrpausen“ beantragt und genehmigt werden, also Zeitfenster, in denen der Zugverkehr für die Bauarbeiten komplett ruht.

In Bergisch Gladbach sind ebenfalls umfangreiche Umbauten vorgesehen. Die Strecke vom dortigen Bahnhof bis zum Bahnübergang an der Tannenbergstraße wird auf zwei Gleise erweitert. Die Station selbst wird modernisiert und erhält einen neuen Außen- sowie Mittelbahnsteig für einen bequemen Ein- und Ausstieg ohne Stufen. Der Bahnübergang an der Tannenbergstraße soll verschwinden und einer neuen Unterführung für Radfahrer und Fußgänger weichen. (red)

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