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Gut für den FC?Keller-Konkurrent ärgert sich über Nachholspiel: „Ich will niemanden hören“

HSV-Trainer Merlin Polzin im Volksparkstadion.

Copyright: Gregor Fischer/dpa

HSV-Trainer Merlin Polzin will über die Ansetzung des Nachholspiels gegen Leverkusen „nicht jammern“.

Aktualisiert

Dicke Luft beim Hamburger SV! Die Neuansetzung des Spiels gegen Bayer Leverkusen sorgt für mächtig Zoff. Trainer Merlin Polzin findet vor dem Kracher am Mittwoch klare Worte.

Der Unmut beim HSV über die Ansetzung des Nachholspiels gegen Bayer Leverkusen ist gewaltig. Man könne „sicherlich davon ausgehen, dass dann die handelnden Personen bei uns im Verein schon noch mal nachgefragt haben, wie es denn dazu kam“, erklärte Trainer Merlin Polzin vor der Begegnung am Mittwochabend (20.30 Uhr/Sky).

Die Partie, die ursprünglich als Abschluss der Hinrunde am 17. Spieltag im Januar geplant war, musste verschoben werden. Grund war ein starker Wintereinbruch im Norden. Auf der Dachmembran des Stadions hatte sich Tauwasser angesammelt, was Sicherheitsbedenken auslöste.

HSV ohne Vize-Kapitäne in die Englische Woche

Die Konsequenz ist ein knackiger Spielplan für die Hanseaten. Nach der 1:2-Niederlage gegen Leipzig am Sonntag und dem Duell mit Leverkusen müssen sie am Samstag (15.30 Uhr/Sky) direkt wieder beim abstiegsbedrohten VfL Wolfsburg antreten. Das sind drei Partien in nur sechs Tagen.

Trotz der enormen Belastung gibt sich der Coach kämpferisch. „Wir wollen nicht jammern. Wir wollen auch überhaupt nicht daran denken, was Power angeht oder ob man müde ist oder nicht“, stellte Polzin klar.

Er schickte eine unmissverständliche Ansage hinterher: „Ich will niemanden hören, der irgendwie sagt, dass er erschöpft ist.“ Besonders bitter: In der Abwehr müssen die Hamburger auf die beiden Vize-Kapitäne Nicolas Capaldo (Bauchmuskelverletzung) und Miro Muheim (Gelb-Sperre) verzichten.

Gegner Leverkusen befindet sich selbst in einer schwierigen Phase. Die Werkself ist seit drei Pflichtspielen ohne Sieg und zittert als Tabellensechster um die Qualifikation für die Champions League. Überdies waren die jüngsten Auftritte der Mannschaft alles andere als überzeugend.

Bayer-Coach Kasper Hjulmand im Stadion.

Copyright: Marius Becker/dpa

Bayer-Coach Kasper Hjulmand sah zuletzt keine gute Leistung seiner Mannschaft.

„Wir haben keine gute Leistung gezeigt, das wissen wir. Darum fahren wir nach Hamburg, um es besser zu machen“, erklärte Bayer-Coach Kasper Hjulmand einen Tag vor der Begegnung. Der 53-Jährige, dessen Team auch im Pokalhalbfinale auf den FC Bayern und im Achtelfinale der Königsklasse auf den FC Arsenal trifft, fügte hinzu: „Wir machen schon viele Dinge gut, aber nicht alles.“

Die wachsende Kritik an ihm persönlich nimmt der ehemalige dänische Nationaltrainer gelassen. Auf die Frage, ob er Druck verspüre, weil Bayer den eigenen Ansprüchen in der Liga hinterherhinkt, antwortete Hjulmand entspannt: „Ich habe gar kein Problem damit, das ist im Leben eines Trainers so.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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