Zoff um „Monkey's Island“Trotz Mega-Hitze geschlossen: Stadt Köln mit klarer Ansage

Der Beachclub „Monkey's Island“ am Escher See: Dort steht man aktuell vor verschlossenen Toren.

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Der Beachclub „Monkey's Island“ am Escher See: Dort steht man aktuell vor verschlossenen Toren.

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Das Hickhack um den Beachclub „Monkey's Island“ geht weiter. Schlechte Nachricht also für alle, die sich am Wochenende mit Mega-Temperaturen abkühlen wollen. 

Die Temperaturen klettern auf über 30 Grad, für Köln steht ein Hitze-Wochenende an. Wie schön wäre da ein Sprung ins kühle Nass. In Chorweiler lockt der Escher See. Doch beim dortigen Beachclub „Monkey's Island“ (nur dort ist das Baden erlaubt) steht man vor verschlossenen Toren!

Bereits vor drei Wochen wurde auf der Instagram- sowie Facebook-Seite seitens des Betreibers um „Geduld“ gebeten, „trotz intensiver Bemühungen unsererseits verzögern behördliche Abstimmungen aktuell die Freigabe“. Weiter hieß es: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer schnellen Lösung.“

Kölner Beachclub weiter dicht: Das sagt die Stadt

Auf Fotos locken weißer Sandstrand, Palmen, Lounge-Betten, wie man sie sonst nur von Ibiza oder Sankt-Tropez kennt, und eine coole Bar – aber noch immer steht bei Instagram hinter der Adresse des Kölner Clubs ein „Geschlossen!!!!!“ Auch vorab Tickets zu kaufen oder Liegen zu reservieren ist nicht möglich. 

EXPRESS.de hat bei der Stadt nachgehakt: Darf „Monkey's Island“ in diesem Jahr endlich offiziell öffnen? Am Donnerstag (18. Juni 2026) kam die klare Antwort von Jutta Doppke-Metz vom städtischen Presseamt: nein!

„Weiterhin gilt, dass eine Nutzung des gesamten Geländes, wie es sich im derzeitigen Zustand befindet, baurechtlich nicht genehmigt ist“, stellt sie klar. Grund sind mehrere bauliche Veränderungen, die ohne Genehmigung der Stadt errichtet wurden. Der Betreiber war der Meinung, dass der Ausbau durch frühere Genehmigungen abgedeckt sei. 

Weil er im Jahr 2024 an zehn Tagen trotzdem geöffnet hatte, hatte die Stadt ihm ein Zwangsgeld in Höhe von insgesamt 30.000 Euro aufgebrummt. Dieser Betrag sei bislang von ihm nicht beglichen worden, so Jutta Doppke-Metz. Der Betreiber, der vor dem Kölner Verwaltungsgericht erfolglos geklagt hatte, war für eine Stellungnahme bislang nicht erreichbar. 

Auch 2025 habe die Stadt ein Zwangsgeld erheben müssen, bestätigt die Sprecherin. Für zehn amtlich festgestellte Nutzungstage werde erneut ein Gesamtbetrag von 30.000 Euro gefordert.

Im Juli und August letzten Jahres war auf der Facebook-Seite von „Monkey's Island“ sogar Werbung gemacht worden, dort hieß es unter anderem: „Am Ende unseres Beachclubs wartet unser Restaurant auf euch – mit allem, was zu einem perfekten Tag am See gehört.“  

Was macht ihr am Hitze-Wochenende? Wo kühlt ihr euch ab? Meldet euch bei uns!

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