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Hitze-Welle rollt auf Köln zuSo sollen mehr Bäume die Stadt retten

Platanen am Kölner Rheinufer

Copyright: Alexander Schwaiger

Platanen am Kölner Rheinufer

Die nächste Hitzewelle rollt auf Köln zu. Tausende neue Bäume sollen die Stadt retten. So sehen die Pläne aus.

Köln steht vor heißen Zeiten, nicht nur in den kommenden Tagen, sondern für die gesamten Sommer. Bäume werden deshalb immer entscheidender. Sie sind die natürlichen Klimaanlagen in unseren Städten, die der Klimawandel hart trifft. Doch die Hitze und der Wassermangel setzen auch den Bäumen zu, bringen neue Krankheiten. Forstverwaltung und Grünflächenamt stehen vor der Aufgabe, das Grün an den Straßen, in Parks und Wäldern für die Zukunft zu wappnen. Wie soll das klappen? Darüber wird nun geredet.

Im Rahmen der zweiten Veranstaltung des Live-Talks „100 Ideen für Köln“ am 24. Juni, organisiert vom „Kölner Stadt-Anzeiger“ mit Hilfe der Sparkasse Köln-Bonn, steht eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Welche und wie viele Bäume benötigt die Metropole von morgen? Als Gäste werden der Autor und Moderator Jürgen Domian, Melanie Ihlenfeld, die das Grünflächenamt in Köln leitet, sowie Michael Hundt, der Verantwortliche der städtischen Forstverwaltung, erwartet.

Kölner packen mit an: Ein Wald zum Jubiläum

Hundt berichtet, dass der städtische Forst in Köln in den letzten zehn Jahren um 120 Hektar angewachsen ist. In seiner Verantwortung liegen 3770 Hektar, und zusätzlich betreut die Forstverwaltung Kölns 476 Hektar Waldgebiet der Rhein-Energie. Auf dem Kölner Stadtgebiet gibt es obendrein etwa 2000 Hektar Wald, die sich im Eigentum von Bund, Land oder Privatpersonen befinden – hierzu zählen der Königsforst, die Wahner Heide und der Chorbusch.

Schon seit 2010 vergrößert die Stadt Köln ihre Waldgebiete durch Spenden der Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Projekts „Ein Wald für Köln“ – die Beteiligung ist riesig. Auf einer Fläche von 16,64 Hektar konnten so bisher fast 70.000 Bäume und Sträucher in die Erde gebracht werden. Als nächstes Projekt ist die Anpflanzung des siebten Kölner Waldes auf einem Areal am Alten Deutzer Postweg in Heumar geplant.

Und zum 150. Jubiläum des „Kölner Stadt-Anzeiger“ am 14. November entsteht in Dünnwald der Stadt-Anzeiger-Wald. Das Projekt läuft unter dem Namen „10.000 Bäume für Köln“, wofür der „Kölner Stadt-Anzeiger“ Geld für dieses neue Waldstück sammelt. Fünf Euro kostet ein junger Baum.

Für die Kühlung der Metropole sind die Bäume an den Straßen ebenso bedeutsam wie der Forst. Etwa 81.000 Exemplare gibt es in Köln, mit laut städtischen Angaben leicht zunehmender Tendenz. Vertreten sind circa 120 Baumgattungen mit mehr als 200 Arten und Sorten. Ein Problem ist jedoch, dass Ahorn, Linde und Platane mehr als die Hälfte des gesamten Straßenbaumbestands ausmachen. Eine Sprecherin der Stadtverwaltung erklärt dazu: „Die Erhöhung der Artenvielfalt ist unser erklärtes Ziel für einen resilienten und zukunftsfähigen Baumbestand“.

Weiteres Projekt: „1000 Bäume für Köln“

Ein weiteres Projekt existiert auch für die Bäume an Kölns Straßen, von der Stadt „1000 Bäume für Köln“ getauft: Seit dem Jahr 2013 werden zusammen mit der Kölner Grün Stiftung für eine Spende in Höhe von 1200 Euro Ersatzpflanzungen für Straßenbäume finanziert. Vonseiten der Verwaltung heißt es, man müsse mittlerweile über eine Namensänderung der Initiative nachdenken, da auf diese Weise schon circa 1300 Bäume gepflanzt werden konnten.

Der Live-Talk „100 Ideen für Köln“ über das Baum-Thema findet am Mittwoch, den 24. Juni, um 18.30 Uhr statt (Amsterdamer Str. 192, Einlass beginnt um 18 Uhr). Der Eintrittspreis liegt bei fünf Euro, wobei der Gewinn der Aktion „10.000 Bäume für Köln“ zugutekommt.

Eintrittskarten sind unter rausgegangen.de erhältlich. Spenden für die Setzlinge des Stadt-Anzeiger-Waldes können hier getätigt werden: ksta.de/zehntausend (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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