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Wirbel in ClubHollywood-Star macht die Nacht in Köln durch – und dann das...

Kristen Stewart

Copyright: IMAGO/Starface

Kristen Stewart, hier beim Biarritz Filmfestival, war im Kölner Nachtleben unterwegs.

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Treffpunkt cooler Schrottplatz – das ist das Odonien an der Hornstraße. Die ganze Gegend: speziell! Das Bordell Pascha gegenüber, der Rasenplatz des ESV Olympia ein Stückchen weiter. Welten prallen aufeinander. Mittendrin: ein Filmstar aus Los Angeles.

Wer sie erkannte, dürfte baff gewesen sein: Kristen Stewart in einem Kölner Club! An der Seite von Robert Pattinson war die heute 36-jährige mit der Vampir-Saga „Twilight“ berühmt geworden. Als Lady Di in „Spencer“ bekam die US-Amerikanerin eine Oscar- und eine Golden- Globe-Nominierung, erhielt den französischen Filmpreis César für ihre Rolle in „Die Wolken von Sils Maria“.

EXPRESS.de erfuhr: Ohne offizielle PR-Termine war die US-Amerikanerin nun für mehrwöchige Dreharbeiten in den Kölner MMC-Studios. Um einen Abend in der Stadt zu verbringen und der Technikcrew einen auszugeben, fiel die Wahl auf das Odonien – das Team Kristen Stewart reservierte eine Ecke und feierte eine Techno-Nacht im bizarren Skulpturenpark des Künstlers Odo Rumpf (65).

Feuer spuckende Roboter gehören auch zu Odonien

Das Freiluftatelier des Leverkusener Bildhauers fasziniert durch seine riesigen Skulpturen aus Schrottteilen (von Autos und Maschinen), manchen hat Rumpf Leben eingehaucht - als „Rumpf-Roboter“ können sie leuchten oder sogar Feuer spucken.

Gleichzeitig ist Odonien ein Kölner Kultur- und Veranstaltungsort mit Festivals, Kunstausstellungen, einem Biergarten und einem Club mit DJs zwischen Techno, Trance und House – mit denen das Odonien  „unvergessliche Nächte inmitten des Skulpturenparks“ verspricht. 

Von dieser Kölner Spezialität dürfte auch Kristen Stewart beeindruckt gewesen sein. Dem Vernehmen nach brachte der Weltstar natürlich Glanz in den Club. Andererseits fiel die Partygruppe um die Schauspielerin am Ende aber auch dadurch auf, dass es – entgegen der üblichen Gepflogenheiten – gar kein Trinkgeld für das Service-Team gab.

Odo Rumpf von Odonien.

Copyright: Csaba Peter Rakoczy

Odo Rumpf ist der Schöpfer von Odonien.

Um besondere Nächte geht es auch im Film, der mit Kristen Stewart in einer Hauptrolle in Köln und auf den Kanaren gedreht wird. „Flesh of The Gods“ ist ein Horrorthriller (Regie: Panos Cosmatos). Die Geschichte spielt im Los Angeles der 1980er Jahre, wo sich die Wege eines Ehepaars mit denen eines rätselhaften Vampirs kreuzen. 

Requisiten aus Weltraum-Thriller landeten in Odonien

Mit der Filmwelt kommt Odonien-Gründer Odo Rumpf auch ohne prominenten Besuch in Kontakt. Nachdem zum Beispiel der Science-Fiction-Thriller „Stowaway - Blinder Passagier“  in den Kölner MMC-Studios gedreht wurde, gingen Teile der metallenen Filmkulissen ans Odonien.

Rumpf erinnert sich: „Das waren Innenteile eines Raumschiffs - Rieseninstallationen, die meisten aus Holz, aber halt auch Teile aus Aluminium, darunter ein Ausleger von einer Raumstation, an dem Kletterszenen stattgefunden haben.“

Odonien-Gründer Odo Rumpf ist Künstler - und Maschinenbauer

Rumpf, der studierter Maschinenbauer ist, wusste die Requisite in seinem Metallpark in Szene zu setzen. Sie ist Bestandteil der Schiffskonstruktion neben der Open-Air-Bühne auf dem Gelände.

Ein anderes Filmsouvenir, das Cockpit einer Antonow, stammt aus dem Hollywoodstreifen „Collide“ (2016), der in Köln gedreht wurde und in dem Anthony Hopkins, Ben Kingsley und Nicholas Hoult die Hauptrollen haben. Das Cockpit hat einen prominenten Platz: Es ist Bestandteil der zentralen, 15 Meter hohen Kunstskulptur „Mutantrion“.

So hat Odo Rumpf, der Schrott als kulturellen Wertstoff sieht, der vermeintlich nutzlos gewordenem Metall einen neuen Nutzen schenken will, Odonien Stück für Stück zu einem Stück Kölner Heimat gemacht.

Diesen Sommer wird ein Jubiläum gefeiert. Es ist jetzt 20 Jahre her, dass Odo Rumpf das Gelände am Rande von Neuehrenfeld von der Deutschen Bahn gepachtet und zu einem einzigartigen Open-Air-Atelier gestaltet hat.

Limahl beim Auftritt auf der Bühne.
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