„Hallo Mama ...“ Jetzt auch vermehrt in Köln: Eindringliche Warnung vor diesen WhatsApp-Nachrichten

Auf dem Bildschirm eines Smartphones sieht man das Logo der App Whatsapp.

Eine Person öffnet Whatsapp auf ihrem Smartphone. Seit einigen Wochen bekommen Kölnerinnen und Kölner Whatsapp-Nachrichten von Betrügern.

Diese WhatsApp-Betrugsmasche ist bereits bundesweit bekannt. Seit einigen Wochen werden auch Kölnerinnen und Kölner Opfer der Kriminellen. Die Polizei rät zur Vorsicht.

Eine neue Betrugsmasche über den Messaging-Dienst WhatsApp ist nun auch in Köln angekommen. Seit rund vier Wochen erhalten vermehrt Kölnerinnen und Kölner kuriose Textnachrichten.

Die Polizei warnt eindringlich vor dem Vorgehen der Betrüger und Betrügerinnen und rät zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen.

Whatsapp-Betrugsmasche jetzt auch in Köln angekommen

„Hallo Mama, mein Telefon ist kaputt und das ist meine neue Nummer.“ Auf diese Weise melden sich die Kriminellen zum ersten Mal bei ihren Opfern, berichtet die Polizei Köln. Im weiteren Chatverlauf soll es dann sehr schnell um eine finanzielle Not des Absenders gehen.

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Die Betrüger oder Betrügerinnen, die sich als vermeintliches Familienmitglied ausgeben, bitten darum, eine ausstehende Rechnung zu begleichen und geben ihre Bankdaten durch. Auf diese Weise wurden in den letzten vier Wochen in rund 100 gemeldeten Fällen bereits mehr als 40.000 Euro erbeutet.

Polizei rät zur Vorsicht bei kuriosen Whatsapp-Nachrichten

Die Polizei rät zu großer Vorsicht und gibt folgende Tipps im Umgang mit solchen Nachrichten:

  • Die neue Handynummer einer bekannten Person nicht direkt abspeichern, sondern erst einmal versuchen, sie unter der bekannten Nummer zu erreichen.
  • Vorsicht bei Zahlungsaufforderungen in vermeintlichen Notlagen! Kommt eine solche Bitte per Telefon, WhatsApp, SMS oder E-Mail, sollte immer noch einmal persönlich Rücksprache gehalten werden.
  • Wer bereits Opfer eines Betruges geworden ist, erstattet am besten sofort Anzeige bei der Polizei.
  • Bei bereits getätigten Überweisungen sollte umgehend die Bank informiert werden. Die Zahlungen können eventuell gestoppt oder rückgängig gemacht werden.

Diese Betrugsmasche über den Messenger-Dienst WhatsApp ist der Polizei bereits deutschlandweit bekannt. Nun ist sie also auch vermehrt im Kölner Raum angekommen. (cb)

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