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Wegen GEMA „Das ist Betrug!“ Kölner Sänger geht auf Cover-Bands los

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Sänger Torben Klein ist über das Verhalten mancher Kollegen fassungslos.

Köln – Nun hat sogar ER die Faxen dicke...

Sänger Torben Klein gilt als gechillter Gentleman, den so schnell nix aus der Haut fahren lässt.

Umso bemerkenswerter, dass sich der kölsche Gabalier nun in den sozialen Netzwerken zu Wort meldete und klar Stellung bezog – gegen den Liederklau im Fasteleer!

„Wo bleibt die Fairness bei der ganzen Sache? Weltweit gibt es ein Urheberrecht, das beachtet werden muss“, schrieb er und erntete viel Zustimmung.

Alles zum Thema Torben Klein

Auch gegenüber dem EXPRESS legte Klein nach.

Denn immer wieder kommt es vor, dass Coverbands die Lieder bekannter Künstler nachsingen, diese aber bei der Verwertegesellschaft GEMA nicht ordnungsgemäß zuvor anmelden.

Folge: Die geistigen Urheber werden nicht honoriert, gehen leer aus und andere kassieren Applaus und Auftrittshonorare.

„Vermehrt im Rheinland geht es um Coverbands, Traditionskorps und Tanzgruppen mit Medleys, die diese Liederlisten nie bei der GEMA melden.

Deshalb war mein Posting so formuliert, um viele wachzurütteln“, so Klein, der meint, dass mehrere tausend Euro Schaden im Jahr schnell zusammenkommen.

Torben Klein: Das Gemurre in der Szene ist groß

Er wirft vor: „Die Leute verdienen damit Geld, aber listen nicht, dabei ist das unser geistiges Eigentum. Man kriegt allein bei Facebook viel mit, ich kann schon nachvollziehen, wer was spielt oder nicht. Das Gemurre ist groß unter den Künstlern, die Lieder selbst schreiben. Das merke ich auch anhand des Feedbacks auf mein Posting. Es ist einfach eine Fairness-Sache. Es war auch schon mal im FK Thema, die Gema-Listen bitte immer richtig abzugeben.“

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Cooler Typ: Klein gilt als kölscher Gabalier.

Bisher habe er die besagten Übeltäter auch direkt angesprochen, versichert der frühere Räuber-Frontmann.

„Das ist eindeutig Betrug. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ich spreche die auch selber an, klar. Aber oft wird sich herausgeredet und dreist gelogen.“

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Einen Kollegen wie Björn Heuser nimmt Klein deutlich von dem Ganzen aus, da dieser akribisch alle Listen abgebe. Doch für die schwarzen Schafe der Branche soll es bald Saures geben.

Torben Klein kündigt juristische Schritte an

Länger bieten lassen will sich Klein das Ganze nämlich nicht mehr. Wer seine Lieder weiter klaut, muss mit einer Klage demnächst rechnen: „Man muss mal damit anfangen, sich juristisch zu wehren!“

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