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Harte Einreise-Regeln Flughafen Köln/Bonn: Reiserückkehrer überraschen Bundespolizei

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Am Flughafen Köln/Bonn gelten seit dem 24. Januar verschärfte Einreiseregeln für Passagiere aus Hochrisikogebieten und Gebieten mit Virus-Varianten. Das Symbolbild zeigt das Corona-Testzentrum am Flughafen Köln/Bonn.

Köln – Seit Sonntag (24. Januar) gelten an deutschen Flughäfen verschärfte Einreiseregeln für Passagiere aus Hochinzidenzgebieten und Gebieten mit Virus-Variante.

  • Verschärfte Corona-Regeln für Reiserückkehrer
  • Corona-Test-Kontrolle am Flughafen Köln/Bonn
  • Passagiere laut Bundespolizei bei Corona-Tests kooperativ

Am Frankfurter Flughafen sorgten die neuen Regeln bereits für mehrfache Verstöße, wie der „Spiegel” berichtet. Auf Anfrage des EXPRESS spricht Polizeihauptkommissar Christian Tiemann jetzt über die aktuelle Lage am Flughafen Köln/Bonn.

Verschärfte Einreiseregeln für Passagiere am Flughafen Köln/Bonn

„Im Zuge der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung wird das Vorliegen einer erforderlichen digitalen Einreiseanmeldung kontrolliert und gegebenenfalls nachgeholt”, sagt Tiemann.

Für Passagiere aus Hochinzidenz- und Virusvarianten-Gebieten gilt: Ein Testergebnis muss bereits höchstens 48 Stunden vor Einreise erfolgen.

RKI stuft mehr als 20 Länder als Hochrisikogebiete ein

Mehr als 20 Länder wurden vom Robert Koch-Institut (RKI) mittlerweile als Hochrisikogebiete eingestuft. Dazu zählen unter anderem die USA, Ägypten, Portugal und auch die Vereinigten Arabischen Emirate mit dem beliebten Urlaubsziel Dubai.

Laut RKI gelten folgende Staaten (Stand 28. Januar) als Virusvarianten-Gebiete: Brasilien, Irland, Portugal, Südafrika und Großbritannien.

Bundespolizei verzeichnet nur wenig Regelverstöße in Köln/Bonn

Anders als in Frankfurt sind die Einreisenden am Köln/Bonner Flughafen laut Tiemann über die neuen Regelungen scheinbar gut informiert.

„Seit Einführung der verschärften Einreiseregelungen stellte die Bundespolizei am Flughafen Köln/Bonn in einer Augenblicksbetrachtung vom 24. bis 26. Januar 2021 keine Hand voll Fälle fest, in denen ein erforderlicher, negativer Corona-Test nicht vorlag oder älter als 48 Stunden war.”

Köln: Passagiere laut Bundespolizei bei Corona-Test kooperativ

Darüber hinaus verzeichnete die Bundespolizei allerdings rund 60 Fälle, „in denen eine erforderliche digitale Einreiseanmeldung mangelhaft war oder nicht vorlag, sodass ein Ersatzformluar vor Ort ausgefüllt werden musste.”

Doch auch hier hätten sich die Betroffenen in der Regel kooperativ gezeigt. Eine abschließende Bewertung lasse sich aus dieser Augenblicksbetrachtung jedoch noch nicht ableiten. (sj)