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Unwetter in Köln KVB-Haltestelle unter Wasser, Auto brennt in gefluteter Unterführung

Das THW pumpt Wasser am 20.06.2021 aus der U-Bahn Station Geldernstraße / Parkgürtel. Nach Starkregen ist die U-Bahn Haltestelle überflutet. Foto: Uwe Weiser/frei über shared services

THW-Mitarbeiter pumpen Wasser aus der Haltestelle Geldernstraße, die bei dem Unwetter in der Nacht vom 19. Juni überflutet wurde.

Köln. Was für eine Nacht! Von Samstag, 19. Juni, auf Sonntag, 20. Juni, krachte es in Köln und dem Umland heftig. Die Kölner Feuerwehr musste allein zu 244 Unwetter-Einsätzen ausrücken. Auch die KVB war von Starkregen und dessen Folgen betroffen.

Lindenthal, Ehrenfeld, Nippes und Chorweiler: Hier hat es in Köln die meisten Einsätze gegeben. Vollgelaufene Keller durch Kanalrückstau waren die häufigsten Probleme. Pressesprecher Ulrich Laschet: „Es gab zum Glück keine Personenschäden.“

Unwetter in Köln: Baum kracht auf KVB-Leitung

In Frechen krachte ein Baum auf die Leitungen der KVB. Die Linie 7 musste ihre Fahrten unterbrechen.

Die Haltestelle Geldernstraße wurde vom Starkregen überflutet: Die Linie 13 fährt deshalb nur zwischen Sülzgürtel und Nußbaumerstraße beziehungsweise Vischeringstraße und Slabystraße. Ersatzbusse der Linie 113 sind eingesetzt zwischen Nußbaumerstraße und Wiener Platz. Laschet: „Diese KVB-Haltestelle ist mal wieder vollgelaufen. Das THW ist vor Ort, pumpt die Wassermassen ab.“

Im Rhein-Erft-Kreis mussten die Retter bis Sonntagmorgen, 20. Juni, 6 Uhr zu 20 Unwetter-Einsätzen ausrücken. Umgeknickte Bäume und Zäune, überflutete Straßen und auch auslösende Alarmanlagen hielten Feuerwehr und Polizei auf Trab.

Unwetter in Köln: Vollbremsung mit Folgen

Als auf der L163 ein Ast plötzlich au die Straße krachte, leitete eine 24-Jährige aus Kerpen eine Vollbremsung ein. Folge: Ein 20-jähriger Bergheimer, der hinter ihr fuhr, krachte in den Pkw der Kerpenerin.

Die Fahrerin wurde dabei leicht verletzt, kam in eine Klinik. Die Feuerwehr räumte die Landstraße von umgeknickten Bäumen und herabgefallenen Ästen.

In Brühl war durch die Regenmassen die Renault- Nissan-Straße im Bereich der Unterführung unter die Bahngleise überschwemmt worden. Was eine 50-Jährige zu spät realisierte. Sie fuhr in die überflutete Senke. Da das Wasser bis knapp unterhalb der Seitenscheibe stand, versagte der Motor und das Fahrzeug blieb liegen.

Unwetter in Köln: Feuer bricht in Wagen aus

Zum Glück konnten die Fahrzeuginsassen aussteigen, warteten gemeinsam mit den Einsatzkräften auf einen angeforderten Abschleppwagen. Plötzlich bildete sich im im Inneren des Fahrzeugs – vermutlich durch die Feuchtigkeit – ein Kurzschluss: Der Wagen geriet in Brand.

Die Feuerwehr löschte sofort, das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Bis zur Freigabe des Straßenabschnitts wurde die Unterführung gesperrt.