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Ungewöhnlicher AnblickDas steckt hinter den kleinen Zelten auf der Zoobrücke

Auf einer Brücke fährt der Verkehr an kleinen Zelten vorbei, die an der Seite stehen.

Auf der Zoobrücke sind kleine Wärmezelte errichtet worden. Das Foto wurde am 29. Januar 2026 aufgenommen. 

Monatelang war Stillstand. Jetzt steht der Termin fest, ab wann auf der Zoobrücke geblitzt wird. Aktuell sorgen jedoch kleine Zelte auf der Brücke für Verwunderung. 

Auf der Zoobrücke wird es für zu schnelle Autofahrende bald ernst. Obwohl die neuen Blitzer eigentlich schon im Januar in Betrieb gehen sollten, steht nun fest: Ab Freitag (6. Februar) werden die Anlagen aktiviert. Bis dahin laufen auf der maroden Rheinquerung noch Bauarbeiten – samt Sperrungen und Umleitungen.

Die Stadt hat in der Nacht auf Mittwoch (28. Januar) die Baustellen eingerichtet. Hierfür wurden die rechten Fahrbahnen gesperrt, im Laufe des Tages folgten dann Bauten an den Stellen, an denen die neuen Messanlagen installiert werden. Der ungewöhnliche Anblick kleiner Zelte auf und an der Brücke hat einen handfesten Grund: die Kälte.

Brücke wird an Blitzerstandorten mit kleinen Zelten beheizt

Wärme ist für die nötigen Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten unerlässlich. „Die im Rahmen der Installation notwendigen Brückenbauarbeiten sowie die anschließenden Korrosionsschutzarbeiten können nur ab einer Temperatur von 8 Grad ausgeführt werden“, erklärte die Stadt. Entscheidend sei dabei nicht die Luft-, sondern die Temperatur der Brückenoberfläche. Deshalb wird der Brückenkörper seit Donnerstag (29. Januar) gezielt aufgeheizt.

Für Montag (2. Februar) sind die eigentlichen Schweißarbeiten vorgesehen. Anschließend folgt der Korrosionsschutz, bevor in den Nächten von Dienstag (3. Februar) bis Donnerstag (5. Februar) die Messanlagen montiert werden. Dafür müssen jeweils die rechten Fahrspuren gesperrt werden, parallel werden die Zeltkonstruktionen wieder abgebaut.

Neue Blitzer auf der Zoobrücke kosten Stadt Köln rund 109.000 Euro

Nicht nur für Autofahrende gibt es Einschränkungen, so der „Kölner Stadt-Anzeiger“. Für die gesamte Bauzeit bis zum 6. Februar bleiben die Gehwege auf beiden Seiten der Zoobrücke gesperrt, Fußgängerinnen und Fußgänger werden auf den Radweg umgeleitet.

Dass die neuen Blitzer nun tatsächlich kommen, ist für viele ein lange offenes Kapitel. Auf der Zoobrücke gilt bereits seit Oktober 2023 Tempo 50 statt zuvor Tempo 80. Grund ist der schlechte Zustand der Brücke und veraltete Schutzeinrichtungen. Konsequenzen hatte das lange Zeit kaum: Alle vier alten Blitzanlagen waren defekt, teils seit fast zehn Jahren (red).

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Das Dreigestirn samt Wache beim Abendessen.

Jecke Ecke

Überraschung am Abend: Dreigestirn feiert Kindergeburtstag