Auf der A 3 bei Köln kommt ein Lkw von der Fahrbahn ab, der Verkehr staut sich kilometerweit zurück. Die Fahrbahn ist auch am späten Abend weiterhin bis auf eine Spur gesperrt – und das vermutlich für noch weitere Stunden.
Unfall auf A3 bei KölnLkw verliert 15-Tonnen-Ladung – weiter einspurig und Stau

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Zwischen Leverkusen und Köln-Mülheim ist ein Lkw von der Autobahn abgekommen.
Aktualisiert
Langer Stau nach einem Unfall auf der A3 in Fahrtrichtung Köln: Laut Polizei ist ein Lastwagen, der ein 15 Tonnen schweres Bohrgerät für geothermische Bohrungen geladen hatte, gegen 9 Uhr in der Nähe des Leverkusener Kreuzes von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer (35) wurde leicht verletzt. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.
Der Lastwagen war offenbar ins Pendeln geraten: Hunderte Meter vor der Unfallstelle war er nach rechts zur Leitplanke gefahren, wie Spuren zeigen. Dann muss er quer über alle Spuren nach links gependelt sein, anschließend wieder nach rechts. Dabei hat er seine Ladung verloren.
Nach Vollsperrung auf A3: Ein Fahrstreifen wieder frei
Die Folge: Zwischen Kreuz Leverkusen und Köln-Mülheim kam es zwischenzeitlich zur Vollsperrung, der Verkehr wurde abgeleitet. Gegen 12.30 Uhr war ein Fahrstreifen wieder befahrbar, da hatte sich aber bereits ein circa fünf Kilometer langer Stau gebildet. Am Nachmittag reichte der sogar bis zum Dreieck Langenfeld und hatte eine Länge von zehn Kilometern. Aktuell staut es sich laut WDR aber nur noch auf drei Kilometern Länge.
Wie es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Der 28-jährige Fahrer eines beschädigten Kleintransporters auf der linken Spur gilt laut Polizei als unverletzt. Die Beamten am Unfallort prüften, ob die Ladung ordnungsgemäß gesichert war.
Die Unfallaufnahme ist inzwischen abgeschlossen. Für die Bergungsarbeiten wird der Verkehr jedoch voraussichtlich noch weitere Stunden, vermutlich bis Samstagfrüh, einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die Auffahrt Leverkusen-Zentrum bleibt laut Polizei gesperrt. (red)
