Ausgerechnet jetzt! Zum Start in den Osterurlaub wird die A1 bei Köln zur Geduldsprobe. Für Tausende droht der Verkehrsinfarkt.
Ferien-Frust für AutofahrendeA1 bei Köln wird einspurig – Stau-Chaos droht

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So wie hier in der Nähe von Wermelskirchen auf der A1 vor der Leverkusener Rheinbrücke könnte es auch an diesem Wochenende aussehen. Die Autobahn wird zum Nadelöhr. (Archivfoto)
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Eine bittere Pille für unzählige Reisende aus dem Kölner Raum! Zum Beginn der Osterferien verwandelt sich eine der zentralen Verkehrsadern in einen Flaschenhals. Wegen einer teilweisen Sperrung steht auf der A1 ein gewaltiges Stau-Risiko bevor.
Die Zeit um Ostern gehört zu den Phasen mit dem dichtesten Verkehr im ganzen Jahr. Der ADAC prognostiziert eine „hohen Belastung“ für die Autobahnen. Der Freitag (27. März) soll laut Einschätzung des Automobilclubs der „verkehrsreichste Tag des Wochenendes“ werden. Und ausgerechnet dann verschärft ein Nadelöhr die Lage auf der A1, über die Tausende in die Ferien fahren wollen.
A1 am Kreuz Leverkusen: Hier droht der Stau-Infarkt
Die Einschränkung betrifft die A1 mit Ziel Dortmund. Im Bereich zwischen dem Leverkusener Kreuz und der Abfahrt Burscheid wird die Straße auf eine einzelne Fahrspur reduziert. Los geht es mit der Teilsperrung am Freitag (27. März) ab 20 Uhr, das Ende ist für Montag (30. März) um 5 Uhr morgens geplant.
Laut der Autobahn GmbH Rheinland handelt es sich um eine unumgängliche „Sofort-Maßnahme“. In einer Erklärung heißt es: „Hier erfolgen dringend erforderliche Fahrbahnreparaturen“.
Es gibt aber eine kleine Unsicherheit, die alles ändern könnte: „Da die Arbeiten stark witterungsabhängig sind, können sich diese kurzfristig verschieben.“
Dieser spezielle Bereich der A1 beim Kreuz Leverkusen zählt zu den am stärksten frequentierten Abschnitten im ganzen Autobahnnetz um Köln. Verkehrsteilnehmer müssen sich zum Ferienbeginn auf massive Verzögerungen und eine hohe Stauwahrscheinlichkeit gefasst machen. Insbesondere die wichtigen Verbindungen zur Nord- und Ostsee, darunter die A1, leiden während der Urlaubszeit unter extremer Auslastung.
Die nackten Zahlen: So schlimm war es im vergangenen Jahr
Ein Blick auf die Daten des Vorjahres verheißt nichts Gutes: Am Freitag vor dem Start der Ferien verbrachten Autofahrer in Nordrhein-Westfalen in Summe über 700 Stunden im Stau oder bei zähfließendem Verkehr. Die Länge der Staus erreichte insgesamt 1184 Kilometer. Damit war es der Freitag mit den fünftmeisten Staus im gesamten Jahr.
Der Verkehrsexperte des ADAC, Prof. Dr. Roman Suthold, hat einen Ratschlag: „Zwischen 12 und 17 Uhr wird es auf den Autobahnen richtig voll. Wer erst am späten Nachmittag oder Abend startet, kommt deutlich schneller ans Ziel.“
Die Statistik für die Osterferien 2025 in NRW (11. April bis 27. April) ist schon jetzt alarmierend: Der Automobilclub registrierte 6930 Staus mit einer Gesamtlänge von 11.461 Kilometern und 6809 Staustunden. Gegenüber 2024 erhöhte sich die Dauer der Staus um beinahe 26 Prozent. Besonders auf der A3, A1 und A4 mussten Reisende starke Nerven beweisen. Der absolute Spitzentag war der Donnerstag in der zweiten Ferienwoche (24. April), der allein 764 Staustunden verursachte. (red)
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