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Das Chaos bleibt ausEntspannte Lage an Flughäfen und auf den Autobahnen in NRW

Reiseverkehr zu Beginn der Osterferien in Nordrhein-Westfalen

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Viele Menschen starteten am Samstag vom Düsseldorfer Flughafen in den Urlaub.

Der große Oster-Reise-Wahnsinn in NRW? Er blieb aus! Aber an einigen Stellen brauchten Urlauber trotzdem starke Nerven.

Der Start in die Osterferien verlief am Wochenende in Nordrhein-Westfalen weitgehend ohne Probleme, auch wenn der Reiseverkehr nicht überall reibungslos anlief. Es gab zwar hier und da etwas längere Wartezeiten, wie die dpa meldet, doch das große Chaos blieb aus.

Am Airport in Düsseldorf herrschte am frühen Samstagmorgen allerdings Hochbetrieb. Einem Reporter zufolge stockte der Verkehr schon auf der Zufahrtsstraße, während sich vor den Schaltern teils beachtliche Warteschlangen formierten.

Volle Terminals an den NRW-Flughäfen

An den Sicherheitskontrollen mussten Reisende am Vormittag zeitweise mit Verzögerungen von bis zu 15 Minuten rechnen. Ein Airport-Sprecher aus Düsseldorf unterstrich jedoch, dass ein Großteil der Passagiere zügig abgefertigt wurde und es zu keinerlei Störungen kam.

Eine Sprecherin des Airports Köln/Bonn vermeldete ebenfalls, es laufe „alles so weit nach Plan und reibungslos“. Lediglich in Einzelfällen seien Wartezeiten von maximal zehn Minuten aufgetreten. Die großen Airports in NRW stellen sich an den Hauptreisetagen auf ein Drittel mehr Fluggäste ein: In Düsseldorf werden am Samstag fast 53.000 Passagiere erwartet, in Köln/Bonn rechnet man mit rund 28.500 Urlaubern.

ADAC: „Man kommt gut durch“

Wer aus NRW mit dem Pkw auf dem Weg in die Ferien startete, brauchte ebenfalls nicht viel Geduld. Laut ADAC-Sprecher Thomas Müther gab es nur gelegentlich kleinere Verzögerungen. Sein Fazit: „Man kommt gut durch. Es gibt keine außergewöhnliche Staulage und nur vereinzelte Staus.“

Die Daten des Automobilclubs vom Samstagmittag (12 Uhr) untermauern das: Es gab über 20 Staumeldungen in NRW, die sich auf insgesamt 54 Kilometer summierten. Der daraus resultierende Zeitverlust belief sich aber nur in Ausnahmefällen auf eine knappe halbe Stunde.

Besonders viel Verkehr registrierte Müther auf der A3 im Bereich Oberhausen und auf der A1 beim Kreuz Dortmund/Unna sowie am Kamener Kreuz. Wer zur Nord- oder Ostseeküste unterwegs ist, muss laut ADAC bei Bremen und Hamburg mit einer größeren Staugefahr kalkulieren.

Die größte Überraschung lieferte der Freitagnachmittag. Für diesen Zeitpunkt direkt nach dem Ende des Unterrichts hatte der ADAC die massivsten Behinderungen prognostiziert. Müther erklärte jedoch, das Verkehrsaufkommen sei verglichen mit einem gewöhnlichen Freitag nur unwesentlich angestiegen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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