Am Zülpicher Platz hat ein neuer Döner-Imbiss aufgemacht und die Leute stehen Schlange. Was hinter dem Social-Media-Hype „Umami“ steckt und warum sogar ein bekannter Rapper schwärmt.
Hype um neuen Laden am Zülpi„Premium-Döner“ sorgt für lange Schlangen
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In den vergangenen Tagen waren lange Warteschlangen am Zülpicher Platz ein gewohntes Bild. Der Grund dafür ist „Umami Kebabkunst“, ein neuer Döner-Imbiss, der in Köln an den Start ging – und dabei viel Wirbel in den sozialen Netzwerken erzeugte.
Die Gründer des Konzepts sind Yusuf Cosar und Matthias Schöberl, der sich „Matze Abi“ (türkisch für Bruder) nennt. Ihr erstes Geschäft hatten sie in Hofheim bei Frankfurt etabliert. Die Domstadt ist jetzt der zweite Standort. Nach eigenen Aussagen nutzt „Umami“ für das Fleisch ausschließlich feinfaseriges sowie marmoriertes Black Angus. Die Würzung erfolgt puristisch mit Salz und Pfeffer; auf Zusatzstoffe sowie Geschmacksverstärker wird laut den Betreibern verzichtet. Das Ganze wird in einem Sauerteigbrot mit einer Reifezeit von 48 Stunden serviert.
Grammgenau und mit Aufpreis: Das kostet der Premium-Döner
Besonders bemerkenswert ist zudem, dass die Portionen klar festgelegt sind und das Fleisch grammgenau abgewogen wird:

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Blick in den Restaurantbereich des Umami Kebabkunst am Zülpicher Platz in Köln.
Die M-Variante beinhaltet 120 Gramm und kostet 10,90 Euro. Größe L kommt auf 180 Gramm für 13,90 Euro. Die XL-Portion liegt bei 240 Gramm und schlägt mit 17,90 Euro zu Buche.
Falls eine Soße gewünscht ist, fällt ein zusätzlicher Euro an (zur Wahl stehen Kräuter, Knoblauch, Chili oder die Umami-Soße).
Social-Media-Hype trifft auf digitale Bestellung
„Die Qualität ist das Besondere an Umami“, erklärt Gründer Schöberl. Viele seiner Gäste kennen ihn bereits aus den sozialen Netzwerken. Gemeinsam mit seinem Team hat er die Eröffnung in Köln via Instagram und TikTok begleitet; der Kanal „umami.kebabkunst“ erreicht dort mehr als 20.000 Follower. „Matze Abi“ wurde dadurch zu einer bekannten Figur, die zahlreiche Besucher schon aus den kurzen Videos wiedererkennen.
Die Bestellung geben die Gäste an einem Self-Order-Terminal auf; die fertige Mahlzeit kann abgeholt werden, sobald die Bestellnummer auf einem Monitor erscheint. Das Menü ist bewusst minimalistisch gestaltet: Außer dem Rindfleisch-Döner wird eine vegetarische Falafel-Alternative und Pommes frites angeboten. „Umami“ hat jeden Tag von 11:30 bis 0 Uhr geöffnet.

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Gründer Matthias „Matze Abi“ Schöberl (hier in der Mitte) mit zwei Mitarbeitenden in seinem Dönerladen am Zülpicher Platz in Köln.
Für zusätzlichen Wirbel sorgte die Visite von Eko Fresh. Der Kölner Musiker, der sich als „Döner-Experte“ bezeichnet und jeden neuen Imbiss gemeinsam mit seinem Sohn testet, äußerte sich anerkennend. Er sei froh über diese „Bereicherung“ und dass er für einen Döner dieser Qualität keine weiten Wege mehr auf sich nehmen müsse. (red)
