Schüsse in der Kölner Innenstadt! Nach einer Attacke auf ein Uhrengeschäft klickten die Handschellen.
Schüsse in Kölner CityPolizei nennt erste Infos zu Verdächtigen
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Schreckmoment am frühen Mittwochmorgen (21. Oktober 2026) in der Kölner Innenstadt! Dort fielen gegen 3.50 Uhr plötzlich Schüsse auf ein Uhrengeschäft.
Mehrere Anwohner und Anwohnerinnen im Bereich der Breite Straße wurden durch schussähnliche Geräusche aus dem Schlaf gerissen und wählten sofort den Notruf. Vor Ort im Bereich Breitestraße/Gertrudenstraße bot sich den Polizisten und Polizistinnen ein klares Bild: In der Fassade des Ladens klafften mehrere Einschusslöcher, auf dem Gehweg lagen Patronenhülsen.
Flucht auf E-Scootern über die Hohenzollernbrücke
Aufmerksame Zeugen und Zeuginnen hatten nach den Schüssen drei Personen beobachtet, die auf E-Scootern über die St.-Apern-Straße davonrasten. Und die Flucht blieb nicht unbemerkt: Zeitgleich entdeckte ein Mitarbeiter der polizeilichen Videobeobachtung drei E-Scooter-Fahrer, die über die Hohenzollernbrücke in Richtung Deutz flüchteten.
Sofort nahmen Streifenteams die Verfolgung auf. Mit Erfolg! Auf der Deutz-Mülheimer-Straße in Höhe des Messegeländes konnten die Einsatzkräfte kurz darauf zwei Tatverdächtige (18, 42) stellen und vorläufig festnehmen. Brisant: Bei der Durchsuchung des 42-Jährigen fanden die Beamten und Beamtinnen eine Schusswaffe und stellten diese sicher.
Dem dritten mutmaßlichen Beteiligten gelang jedoch die Flucht in Richtung Zoobrücke. Nach ihm wird weiterhin intensiv gefahndet. Laut Beschreibung soll der Unbekannte einen Ziegenbart haben und eine dunkle Kappe getragen haben. Die Ermittlungen zu seiner Identität dauern an.
Noch am Vormittag rückten Spezialisten und Spezialistinnen der Spurensicherung am Tatort an, um Spuren zu sichern. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch völlig unklar. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei Köln mitteilten, werden aktuell auch mögliche Bezüge zu vorherigen Schussabgaben auf das Geschäft geprüft.
Während weitere Vernehmungen und kriminaltechnische Untersuchungen noch ausstehen, sollen die beiden festgenommenen Männer (18, 42) am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden.
Die Kriminalpolizei bittet Zeugen und Zeuginnen, die Angaben zur Tat oder dem flüchtigen Verdächtigen machen können, sich dringend unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (red)
