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Polizei fasst VerdächtigeWieder Schüsse in der Kölner City

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In der Nacht wurde mehrfach auf ein Uhrengeschäft geschossen. Es ist derselbe Laden, der schon im Sommer zweimal beschossen worden war.

Schon wieder Schüsse in Köln. Am Mittwochmorgen (21. Oktober) gegen 3.52 Uhr haben Unbekannte in der Breite Straße mitten in der Innenstadt mehrfach auf ein Uhrengeschäft gefeuert.

Ein Polizist vor Ort bestätigte: Es ist dasselbe Geschäft, auf das bereits im August zweimal innerhalb weniger Tage geschossen wurde. Damals fanden sich Einschusslöcher in der Eingangstür, einer Scheibe und der Fassade des Ladens in der Breiten Straße. In der zerstörten Scheibe und auf dem Boden sicherten die Ermittler mehrere Projektile.

Schüsse in Köln: Jetzt ein Uhrengeschäft in der Innenstadt

Mehrere besorgte Menschen riefen danach die Polizei. Die Beamten sichern noch Spuren. Wie eine Sprecherin gegenüber EXPRESS.de bestätigte, wurden kurz nach der Tat zwei Verdächtige im Bereich der Koelnmesse gefasst. Weitere Details wollte sie noch nicht nennen.

Der Betreiber des Uhrengeschäfts wollte sich auf EXPRRESS.de-Nachfrage nicht zu den Schüssen äußern.

Erst am vergangenen Wochenende war in Köln und Brühl geschossen worden. In der Nacht zum Samstag (17. Oktober) gerieten ein Wohnhaus in Merkenich und ein Restaurant am Maternusplatz in Rodenkirchen unter Beschuss. In dem Haus in Merkenich war zu der Zeit niemand. In beiden Fällen sucht die Polizei nach zwei unbekannten Schützen.

Dazu kam der Sonntag: Zwischen Mitternacht und 1 Uhr wurde in Brühl auf ein Wohn- und Geschäftshaus geschossen. Am Morgen fielen dem Besitzer die Schäden auf.

Die Taten gehören zu einer ganzen Serie, die seit Monaten in Köln und Umgebung die Kölner Polizei auf Trabhält. Immer wieder wird in und um Köln auf Geschäfte und Wohnhäuser geschossen. Seit Pfingsten hat es die Kölner Polizei mit rund 30 Fällen zu tun.

Schüsse in Köln: Spur führt zu den Daltons

Wie aus Sicherheitskreisen verlautet, führen die Spuren unter anderem zu den Daltons. Das ist eine kriminelle Organisation aus der Türkei, die mittlerweile vor allem aus Georgien heraus operiert. Geschossen wird demnach oft von Jugendlichen. Sie handeln im Auftrag der Gruppe und wissen das auch.

Das Ziel der Schüsse soll sein, gezielt Geschäftsleute einzuschüchtern. Die Gruppe vermutet bei ihnen Geld und will hohe Summen von ihnen erpressen. Oft trifft es Geschäftsleute mit türkischen Wurzeln. Nach dem bisherigen Stand haben sie selbst mit Kriminalität nichts zu tun.

Ob die Schüsse auf das Uhrengeschäft in der Breite Straße zu dieser Serie gehören, ist noch unklar. Wer etwas gesehen hat, kann sich bei der Kriminalpolizei Köln unter 0221 229-0 melden. (red)