Schon wieder kommt es in Köln am Montagmorgen zu Schüssen. In den vergangenen Wochen kam es wiederholt zu ähnlichen Einsätzen. Eine Übersicht.
Schüsse in KölnKarte zeigt: Hier hat es in den letzten Wochen geknallt

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In den vergangenen Wochen musste die Kölner Polizei wegen Schussabgaben immer wieder anrücken.
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Auf der Bonner Straße in Köln ist es am Montagmorgen (31. August) zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Mehrere Menschen hatten Schüsse gehört und den Notruf gewählt. In Köln sind Szenen wie diese kein Einzelfall.
In den vergangenen Wochen kam es immer wieder zu Schüssen, Polizei-Einsätzen und Festnahmen. EXPRESS.de gibt den Überblick.
Schüsse in Köln: Hier kam es zu Schussabgaben und Polizeieinsätzen
Montag, 31. August: In der Südstadt fallen laut Zeugen am Morgen vier Schüsse. Ziel war ein Café auf der Bonner Straße, dessen Schaufensterscheibe mehrere Einschusslöcher aufweist. Eine Fahndung nach dem mutmaßlichen Schützen läuft. Mehr dazu hier.
Sonntag, 30. August: In Erftstadt unweit von Köln kommt es gegen 4.45 Uhr zu Schüssen auf ein Einfamilienhaus im Stadtteil Köttingen. Die Staatsanwaltschaft bewertet die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Verletzt wurde niemand. Nach einem Tatverdächtigen sowie einem Komplizen wird gefahndet. Die Polizei prüft Tatzusammenhänge mit den Schussabgaben in Köln. Mehr dazu hier.
Dienstag, 25. August: In der Ansbacher Straße in Vingst hören Anwohner gegen 23.40 Uhr Schussgeräusche. Die Polizei ermittelt auch im Kontext der Bedrohung eines Hausbewohners (32) rund eine Stunde zuvor in der Germaniastraße in Köln-Höhenberg. Dieser geriet dort mit einem E-Scooter-Fahrer in Streit. Der E-Scooter-Fahrer zeigte ihm daraufhin eine Waffe. Der 32-Jährige flüchtete mit seinem Auto nach Hause, wo später die Schüsse fielen. Mehr dazu hier.
Montag, 24. August: In Mülheim wird auf einen 41-Jährigen im Außenbereich eines Restaurants an der Straße Am Kabellager geschossen. Nach einem zunächst verbalen Streit gegen 18.40 Uhr soll der Tatverdächtige mit einer Waffe zurückgekommen sein. Ein Schuss traf den 41-Jährigen am Fuß. Der mutmaßliche Schütze konnte schließlich in Porz festgenommen werden. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. Mehr dazu hier.
Freitag, 21. August: Auf ein Juweliergeschäft in Mülheim wird geschossen. Anwohner riefen gegen 3.40 Uhr die Polizei. Zwei Tatverdächtige entfernten sich in Richtung Holweider Straße. Mehr dazu hier.
Mittwoch, 12. August: Gegen 3.45 Uhr melden Anwohner über den Polizeinotruf Schüsse in der Innenstadt. In den frühen Morgenstunden stellt die Polizei mehrere Einschusslöcher in einer Scheibe sowie an der Gebäudefassade eines Uhrengeschäfts an der Breite Straße fest. Mehrere Patronenhülsen wurden gesichert. Es ist schon der zweite Vorfall bei dem Geschäft.
Mittwoch, 5. August: Ein Mitarbeiter eines Uhrengeschäfts in der Innenstadt, Breite Straße, entdeckt Einschusslöcher in der Glastür. Die Polizei ging schließlich davon aus, dass zwischen dem 1. und dem 4. August auf die Tür geschossen wurde. Gestohlen wurde dabei wohl nichts. Mehr dazu hier.
Montag, 3. August: In Mülheim fallen gegen 22 Uhr Schüsse. Die Polizei teilte mit, dass es sich wohl um Streitigkeiten zwischen zwei in Mülheim und Dellbrück wohnenden Familien gehandelt haben soll. Vier Personen wurden verletzt, zwei durch Schüsse, zwei durch Messerstiche. Sie sowie zwei Tatverdächtige wurden festgenommen und später wieder freigelassen. Einige Tage später führt die Polizei eine Razzia durch.
31. Juli: Gegen 22.15 Uhr schießt ein Unbekannter in Vingst auf einen E-Scooter-Fahrer. Der Fall ereignete sich vor einem Kiosk auf der Würzburger Straße. Anwohner alarmierten die Polizei. Der E-Scooter-Fahrer blieb offenbar unverletzt und flüchtete in Richtung eines Spielplatzes. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Mehr dazu hier.
Sonntag, 5. Juli: Am Nachmittag schießt ein Unbekannter im Stadtbezirk Lindenthal wahrscheinlich in die Luft. Das Schussgeräusch wird in der Nähe des Guts Horbell in Marsdorf gehört und die Polizei verständigt. Insgesamt vier Tatverdächtige konnte die Polizei stellen, auch Hubschrauber sowie Spürhunde waren im Einsatz. Mehr dazu hier.
Sonntag, 7. Juni, und Montag, 8. Juni: Um 4 Uhr morgens weckt eine laute Detonation die Anwohner in der Innenstadt. Offenbar war direkt am Eingang eines Wohnkomplexes ein Sprengkörper gezündet worden. In der Nacht zum Montag fielen dann Schüsse im Viertel Bilderstöckchen. Die Polizei fand diverse Einschusslöcher in Fenstern einer Wohnung im zweiten Stock. Später werden zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Untersuchungen zu den beiden Vorfällen laufen, es werde laut Polizei auch geprüft, ob eine Serie hinter den Taten steckt. Mehr dazu hier.
Sonntag, 31. Mai: Auf der Zülpicher Straße kommt es gegen 4.30 Uhr zu Schüssen, die aus einem vorbeifahrenden Auto abgegeben wurden. Ein 32-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht und dort operiert werden. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Mehr dazu hier. (red)
