Zwei Kölner Unfallschwerpunkte bekommen Radarkontrollen! An der A4 sowie am Herkulestunnel wird aufgerüstet, um Raser zu stoppen.
Noch dieses Jahr geht’s losNeue Blitzer an Kölner Unfallschwerpunkten

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Zwei Kölner Unfallschwerpunkte bekommen neue Blitzer. Unser Foto zeigt eine mobile Anlage, die im April 2022 im Einsatz ist.
Wer in Köln zu schnell unterwegs ist, muss bald an zwei neuen Orten aufpassen. Die Verwaltung plant die Installation von Tempomessgeräten an zwei Strecken, die als besonders riskant gelten. Konkret geht es um die A4 an der Anschlussstelle Klettenberg sowie um die mehrspurige Verlängerung der A57 im Bereich des Herkulestunnels. Für die Autobahn GmbH und die Unfallkommission ist das Eingreifen dort überfällig.
Die Installation der neuen Radargeräte an der A4 bei Klettenberg erfolgt parallel zum Bau einer Schrankenanlage. Da die Fahrspuren dadurch enger werden, sollen bis circa Ende September zwei Radarsäulen den kompletten Verkehr auf den drei Spuren kontrollieren. Ähnlich wie bei schon vorhandenen Geräten auf der A4 seit Ende 2025 ist der Betrieb vorerst bis zum 28. Februar 2027 geplant, die Apparaturen sind gemietet. Für ein halbes Jahr fallen dafür Kosten von 49.600 Euro an.
Auch am Herkulestunnel wird bald geblitzt
Am Herkulestunnel auf der A57 sollen die Tempokontrollen noch im vierten Quartal dieses Jahres starten. An dieser Stelle gab es in der Vergangenheit wiederholt schlimme Crashs, die zumeist auf zu hohes Tempo zurückzuführen waren. Aus diesem Grund werden die Messgeräte an der Ausfahrt Ehrenfeld und am Tunneleingang in Richtung Stadtzentrum aufgestellt.
Ein kleines Problem gibt es aber: An den neuen Standorten fehlt ein direkter Stromanschluss. Um die Geräte trotzdem betreiben zu können, greift die Stadt auf gemietete Brennstoffzellen zur Energieversorgung zurück. Die kompletten Ausgaben für diese Lösung liegen bei 149.000 Euro. (red)
