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Neue Prämie hilft auch KölnFord will 5000 Euro Rabatt drauflegen

Ein weißer Ford Explorer kurz vor der Abnahme in den Fordwerken in Niehl.

Ein weißer Ford Explorer kurz vor der Abnahme in den Fordwerken in Niehl.

Ford lockt mit einem Extra-Bonus von 5000 Euro für E-Autos.

Gute Nachrichten für alle, die über den Kauf eines Elektroautos nachdenken: Die staatliche Prämie kehrt zurück. Ford legt sogar noch einen drauf und verspricht einen zusätzlichen Bonus von 5000 Euro. Das verkündete der Ford-Deutschland-Chef Christoph Herr in einem Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Christoph Herr äußerte sich erfreut über die neue Regelung. Seit Oktober hätten Käufer und Käuferinnen bei E-Autos eine spürbare Zurückhaltung an den Tag gelegt, da sie auf eine neue Förderung gehofft hatten. „Diese Unsicherheit ist nun vom Tisch“, so Herr. Er betonte, dass jede Unterstützung dabei helfe, das Elektroauto stärker im Markt zu verankern. „Und ja, jede dieser Förderungen hilft dem Standort Köln.“

Ford gewährt 5000 Euro Bonus – auch für Plug-in-Hybride

Um den Fokus auf die eigenen Modelle zu lenken, hat der Autobauer eine großangelegte Kampagne gestartet. „Wir gewähren für jeden elektrischen Ford-Neuwagen einen Bonus von 5000 Euro on top zu den staatlichen Leistungen“, erklärte Herr. Im Gegensatz zur staatlichen Förderung sei der Ford-Rabatt unkompliziert und gelte unabhängig von Einkommen, Kinderzahl oder anderen Bedingungen.

Der Bonus gilt nicht nur für die reinen E-Autos aus Kölner Produktion wie den Capri und den Explorer. Auch Käufer und Käuferinnen von Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid, die also sowohl eine Batterie als auch einen Verbrennungsmotor haben, profitieren von der Aktion.

Während die Anträge für die staatliche Prämie voraussichtlich erst ab Mai gestellt werden können – aber rückwirkend für Käufe ab dem 1. Januar gelten –, ist der Ford-Bonus sofort verfügbar. Der Konzern will seinen Kunden und Kundinnen zudem bei der oft komplizierten Bürokratie helfen. Ein Expertenteam soll in den Autohäusern unterstützen, damit der Aufwand für die Antragstellung so gering wie möglich ausfällt.

Porträtfoto von Christoph Herr, dem Deutschland-Chef von Ford.

Christoph Herr, Ford-Deutschlandchef, sagt: „Jede Förderung hilft, das E-Auto weiter zu etablieren.“

Natürlich zielt die Kampagne in erster Linie darauf ab, die Verkaufszahlen anzukurbeln. Doch Herr hofft auch auf einen indirekten Effekt: Mehr E-Autos auf den Straßen könnten den Druck erhöhen, die Lade-Infrastruktur in Deutschland schneller auszubauen. „Da ist ja noch einiges nachzuholen“, merkte er an.

„Ford Explorer bleibt attraktiv für Familien“

Dass die staatliche Prämie zeitlich begrenzt ist, sei verständlich, da öffentliche Budgets nicht unendlich sind. „Wichtig ist aber, aus der letzten E-Autoförderung zu lernen. Damals endete diese abrupt: Am Freitag wurde verkündet, dass es ab Montag keine Förderung mehr gibt. Das geht natürlich nicht und ist kontraproduktiv“, so Herr.

Die Einkommensgrenze von 80.000 Euro für die neue Prämie sieht Herr nicht als Problem, da sie einen Großteil der Kundschaft abdecke und Modelle wie der Explorer als Familienauto attraktiv blieben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.