Verfolgung in Köln Polizei will Kleinwagen stoppen – plötzlich sind Unbeteiligte in Gefahr

Einsatzkräfte der Polizei stehen vor einer Tankstelle.

Die Kölner Polizei fahndet nach dem Fahrer eines Daihatsu, der Mittwochabend (16. November 2022) mehrere Personen gefährdet hat. Das Symbolfoto zeigt einen Polizeieinsatz im Juli 2021 an einer Tankstelle in Kaarst.

Die Polizei fahndet nach einem flüchtigen Fahrer eines Kleinwagens. Er soll mehrere unbeteiligte Personen in Gefahr gebracht haben.

Nach einer erfolglosen Verfolgungsfahrt fahndet die Polizei nach dem Fahrer eines Daihatsu. Er war bei Rot über eine Ampel gefahren – als eine Zivilstreife ihn daraufhin stoppen wollte, kam es zu heftigen Szenen. 

Diese spielten sich auf der Rösrather Straße in Köln-Neubrück ab, wie die Kölner Polizei am Freitag (18. November 2022) berichtet. 

Köln-Neubrück: Daihatsu-Fahrer flüchtet vor Polizei

Die Einsatzkräfte hatten am Mittwochabend (16. November 2022) gegen 18.45 Uhr die Verfolgung des grauen Daihatsu Sirion aufgenommen, nachdem dessen Fahrer in Höhe Neubrücker Ring/Rösrather Straße bei Rot in die Kreuzung eingefahren war.

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Als sie den Kleinwagen stoppen wollten, gab der Mann am Steuer Gas. Er flüchtete, fuhr im Bereich der Bushaltestelle Hasencleverstraße über den Gehweg und brachte dort laut Polizei mehrere Fußgängerinnen und Fußgänger in Gefahr. Sie mussten zur Seite springen beziehungsweise ausweichen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden.

Anschließend ließ der zirka 20 bis 25 Jahre alte Fahrer den grauen Daihatsu auf der Bergengruenstraße stehen und setzte seine Flucht vermutlich zu Fuß fort.

Nach Verfolgung: Polizei stellt Teleskopschlagstock in Pkw sicher

Die Einsatzkräfte stellten das Fahrzeug sowie einen Teleskopschlagstock sicher, der in der Mittelkonsole lag. „Die Ermittlungen, insbesondere beim Halter des Fahrzeugs, dauern derzeit noch an“, so ein Polizeisprecher.

Zeuginnen und Zeugen des Vorfalls sowie Passantinnen und Passanten, die durch den Autofahrer im Bereich der Bushaltestelle gefährdet wurden, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail unter poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 4 zu melden. (iri)

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