Riesen-Ansturm auf den Hitschler-Laden in Köln! Die Fans standen Schlange, doch jetzt ist plötzlich alles aus.
Nach nur einem TagPop-up-Store sorgt für Chaos in Köln – Reißleine gezogen

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Der Hürther Süßigkeitenhersteller Hitschler wird in vierter Generation von den drei Geschwistern Nicolas, Julia und Philip Hitschler (v.l.) geführt. (Archivbild)
Was für ein Chaos! Der Ansturm auf den ersten Pop-up-Store vom Süßigkeiten-Hersteller Hitschler in der Kölner City hat am Freitag (11. September) alles lahmgelegt. Schon am frühen Morgen bildete sich eine Mega-Schlange in der Pfeilstraße. So viele Fans wollten den Start des Weihnachtsverkaufs miterleben, dass die Firma die Reißleine ziehen musste.
Auf Instagram verkündete Hitschies, dass der Laden „aus logistischen Gründen“ sofort dichtmachen und umziehen muss. Aber das ist wohl nicht die ganze Wahrheit! Denn auch das Ordnungsamt hatte ein Wörtchen mitzureden. Ein Sprecher der Stadt Köln bestätigte auf Anfrage: Die Aktionen draußen vor dem Laden waren gar nicht genehmigt.
Plötzliches Aus in Köln: Offiziell „logistische Gründe“
Jetzt geht's blitzschnell weiter – aber woanders! Der Verkauf des begehrten Adventskalenders findet jetzt direkt im Werk in Hürth statt. „Unser Pop-up-Store wird in den ‚hitschies‘-Werksverkauf nach Hürth (An d. Hasenkaule 10, 50354 Hürth) verlegt und öffnet dort am Samstag, den 12.09., von 11 bis 18 Uhr für euch“, teilte das Unternehmen am Freitag auf seiner Webseite mit.
Eigentlich war alles perfekt geplant: Auf 50 Quadratmetern in der Kölner Pfeilstraße sollte es eine richtige Weihnachts-Erlebniswelt geben, mit neuen Produkten und Live-Action auf Tiktok und Twitch. Mit der großen Sause sollte der neue Adventskalender vorgestellt werden – ein absolutes Top-Produkt für die Firma.
Auch der Chef persönlich, Philip Hitschler, meldete sich auf Instagram zu Wort. Er erklärte das plötzliche Aus in der Pfeilstraße – und versuchte direkt, die Fans nach Hürth zu locken.
Trotz „Worst Case“: Chef verspricht Gratis-Aktion
Mit einem süßen Trostpflaster: „Die ersten 100 Personen in der Schlange bekommen einen Adventskalender gratis“, versprach Hitschler. In einem Video nannte er die ganze Aktion zwar den „Worst Case“, also den schlimmsten Fall. Aber er gab sich kämpferisch: „Aber es ist egal, es ist perfekt“.
Die süßen Dinger aus unserer Region sind beliebter denn je. 2023 machte die Firma laut eigenen Angaben schon 60 Millionen Euro Umsatz. Bis 2026 sollen es sogar 100 Millionen werden! Wie viel davon als Gewinn hängen bleibt, ist allerdings top-secret. Diese Zahlen rückt der Süßwaren-Hersteller nicht raus. (jla/das)
