Der Hürtgenwald brennt und im Kampf gegen die Flammen arbeiten alle Hand in Hand. Von den Feuerwehren bis hin zu den Landwirten. Die Kölner Polizei fasst in emotionalen Worten das zusammen, was die Katastrophe gezeigt hat und was hoffentlich für die Zukunft bleibt.
Nach Einsatz im HürtgenwaldKölner Polizei emotional: „Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft“
Der Waldbrand in Hürtgenwald ist endlich unter Kontrolle. Eine riesige Fläche in Flammen, der größte Waldbrand in der NRW-Geschichte – und ein Einsatz, den viele Kräfte nicht so schnell vergessen werden.
Auch die Kölner Polizei nicht, die unter anderem die polizeilichen Maßnahmen im Brandgebiet koordinierte. Ihnen, wie den vielen anderen, die bei dieser Katastrophe bis zur Erschöpfung im Einsatz waren und noch sind, schlägt eine riesige Welle der Dankbarkeit entgegen. Jetzt meldet sich die Polizei Köln mit einer emotionalen Botschaft.

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Ein Polizeifahrzeug fährt am Samstag (15. August 2026) in Hürtgenwald an einem Schild mit der Aufschrift „Danke an alle Helfer“ vorbei.
„Danke – in den vergangenen Tagen wurde dieses Wort schon oft gesagt. Ganz persönlich, mit Plakaten und vielen kleinen Gesten“, heißt es darin. Auch die zahlreichen Kommentare und Nachrichten unter ihren Beiträgen aus Hürtgenwald hätten sie bewegt. „Zum Abschluss dieses Einsatzes möchten deshalb auch wir noch einmal Danke sagen“, erklärt die Polizei in ihrem WhatsApp-Kanal.
Sie schickt ein Danke an die vielen Kolleginnen und Kollegen aus der Blaulichtfamilie. Das gelte auch für die Bundeswehr und das Technische Hilfswerk, für die zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer und die vielen Ehrenamtlichen aus der Region und weit darüber hinaus.
„Und danke an die Menschen vor Ort, die trotz der eigenen Sorgen und der schwierigen Situation mit angepackt, unterstützt und zusammengehalten haben“, so die Polizeikräfte aus Köln, die in Hürtgenwald auch Tiere in Not versorgt haben. Ein solcher Einsatz fordere viel, heißt es weiter. Und er zeige zugleich, was möglich sei, wenn Menschen nicht wegsehen, sondern handeln. Wenn sie Verantwortung übernehmen. Wenn aus einem Nebeneinander ein Miteinander werde.
Die Kölner Polizei: „Die Zeiten sind rauer geworden. Der Ton ist es manchmal auch. Verständnis füreinander scheint nicht immer selbstverständlich. Umso mehr nehmen wir aus diesen Tagen mit: Zusammenhalt funktioniert. Füreinander einstehen funktioniert. Vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft, die nach diesem Einsatz bleiben darf.“ (iri)

