Nach brutalem Raub in Köln-Porz ist ein Taxifahrer (69) arbeitsunfähig. Der Täter kriegt nur Bewährung.
Nach brutalem Raub in PorzOpfer (69) arbeitsunfähig – Urteil sorgt für Kopfschütteln

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Nach einem Raubüberfall auf Taxifahrer in Köln-Porz im Februar 2023 stand jetzt einer der Angreifer (25) vor Gericht.
Ein brutaler Angriff hat das Leben eines Kölner Taxifahrers (69) für immer verändert. Einer der Angreifer (25) stand jetzt vor Gericht. Das Urteil sorgt für Kopfschütteln.
Es passierte am 8. Februar 2023 in den frühen Morgenstunden in Porz. Ein Taxifahrer verließ gerade ein Café, als zwei Männer ihn attackierten. Sie prügelten mit Fäusten auf Kopf und Gesicht des Mannes ein und stahlen 6000 Euro aus seiner Jacke. Seit diesem Tag ist für den heute 69-Jährigen nichts mehr wie zuvor: Er kann seinen Beruf nicht mehr ausüben.
Täter gesteht, doch Komplize bleibt geheim
Vor dem Landgericht in Köln legte der 25-jährige Angeklagte ein Geständnis ab. Er gab die räuberische Erpressung, den Raub sowie die gefährliche Körperverletzung zu. Aber zu seinem Mittäter schwieg er eisern.
Die 11. Große Strafkammer fällte ein Urteil von zwei Jahren auf Bewährung, wobei eine frühere Verurteilung mit einfloss. Sein umfassendes Geständnis wertete das Gericht als strafmildernd.
Ein entscheidender Punkt für die milde Strafe: Der Täter willigte in einen Täter-Opfer-Ausgleich ein. Er wird dem Opfer die geraubte Summe von 6000 Euro zurückzahlen. (red)

