Schreckliches Drama um TikTokerin (†29)Verdächtiger fuhr fast 1000 Kilometer, um sie zu töten

Sonia Bellina (hier im Februar 2023 in einem Instagram-Post) wurde tot in einem Weinberg in Frankreich aufgefunden.

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Sonia Bellina (hier im Februar 2023 in einem Instagram-Post) wurde tot in einem Weinberg in Frankreich aufgefunden.

Die TikTokerin Sonia Bellina wurde tot und teilweise verbrannt in einem Weinberg bei Nîmes gefunden. Im Mordfall führt eine elektronische Fußfessel die Ermittler zu einem 32-jährigen Verdächtigen.

Das Todesdrama um die Influencerin Sonia Bellina (29) sorgt weltweit für Schlagzeilen. Sie wurde tot und teilweise verbrannt in einem Weinberg bei Nîmes gefunden.

Nun gibt es neue Details: Ein wegen häuslicher Gewalt überwachter Hauptverdächtiger trug eine elektronische Fußfessel. Ihre Daten zeigen: Der Mann war Hunderte Kilometer von seinem Zuhause entfernt – an jenem Ort, an dem Sonia starb.

„Sie sagte uns, sie gehe abends aus, und kam nie zurück“

Rückblick: Am 12. August entdeckte ein Landarbeiter in Saint-Gilles bei Nîmes die Leiche einer jungen Frau. Der Körper lag etwas versteckt in einem Weinberg zwischen zwei Rebstöcken und wies schwere Brandspuren auf. Es handelt sich um die TikTokerin Sonia Bellina. Sie war seit dem 10. August vermisst worden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts. Wie die 29-Jährige ums Leben kam, ist noch unklar. Die Schwester des Opfers erklärte, Sonia sei am Abend ihres Verschwindens zu einem Date verabredet gewesen: „Sie sagte uns, sie gehe abends aus, und kam nie zurück.“ Sie nahm weder ihre Tasche noch andere persönliche Dinge mit. Kurz nach 2 Uhr schaltete sich ihr Handy aus.

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Zwei Tage später wurde ihre Leiche gefunden – noch am selben Tag nahm die Polizei zunächst zwei Tatverdächtige fest. Ein Hauptverdächtiger wurde angeklagt.

Laut „Sun“ stammt der 32-Jährige aus Lille im Norden Frankreichs. Wegen häuslicher Gewalt gegen eine frühere Partnerin musste er ein elektronisches Überwachungsgerät am Knöchel tragen. Damit konnte nun nachvollzogen werden, wo er sich zuletzt aufgehalten hatte. Am 10. August soll er Sonia dem Bericht zufolge rund 965 Kilometer von seinem Zuhause in Lille entfernt getroffen haben. Auch DNA-Spuren des mutmaßlichen Täters sollen an Sonias Körper gefunden worden sein. Telefonaufzeichnungen zeigen laut dem Bericht, dass er regelmäßig mit ihr sprach.

Sonia arbeitete als Escort

Die Staatsanwältin von Nîmes, Cécile Gensac, bezeichnete den Beschuldigten als Sonias „letzten Kontakt“. Er habe sie im Rahmen eines Termins für Escort-Dienstleistungen in der Nacht des Vorfalls getroffen. Sonia habe in diesem Jahr begonnen, als Escort zu arbeiten. Kennengelernt haben sich die beiden offenbar über eine Internet-Agentur.

Zwischen Sonias Aufbruch aus der Wohnung ihrer Familie in Nîmes und dem mutmaßlichen Todeszeitpunkt lagen nach Angaben einer Ermittlungsquelle etwa fünf Stunden. Ihr Handy wurde später am Straßenrand gefunden. Die Ermittler gehen demnach davon aus, dass ein Mann, den Sonia kannte, das Treffen vereinbarte und sie anschließend zu dem abgelegenen Weinberg fuhr.

Der Beschuldigte räumte ein, am Abend des Vorfalls und am Tag davor Kontakt zu Sonia gehabt zu haben. Weitere Fragen der Ermittler beantwortete er nicht. Er bleibt bis zu einem Mordprozess, der noch in diesem Jahr beginnen soll, in Untersuchungshaft. (mg)

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