„Rücksichtsloses Verhalten“Tödlicher Internet-Trend: Zwölf Menschen sterben

Auf der M9 im County Kildare kamen bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkws mehrere Menschen ums Leben.

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Auf der M9 im County Kildare kamen bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkws mehrere Menschen ums Leben.

Das Leben für Likes geopfert: Eine brandgefährliche Challenge in sozialen Netzwerken fordert zwölf Menschenleben.

Eine schockierende und brandgefährliche Masche aus dem Netz hinterlässt eine Spur der Verwüstung auf den Verkehrswegen Irlands und Großbritanniens. In weniger als sieben Tagen verloren zwölf Personen ihr Leben durch furchtbare Kollisionen, die durch Falschfahrer verursacht wurden.

Der Anfang dieser furchtbaren Reihe von Ereignissen fabd am vorherigen Sonntag in Irland statt. Fünf junge Menschen kamen ums Leben, nachdem ihr Fahrzeug auf der M9 westlich der Hauptstadt Dublin in den Gegenverkehr gesteuert war und dort mit einem anderen Auto kollidierte. Die vier Personen im anderen Pkw, darunter befand sich ein Kind, erlitten gravierende Verletzungen, überlebten. Das berichtet „Focus“.

Sieben weitere Opfer bei Polizei-Verfolgung

Kurze Zeit darauf kam es zum nächsten schrecklichen Vorfall im englischen Nordosten. Auf der Autobahn A66 nahe Middlesbrough verloren am Samstag in den frühen Morgenstunden sieben Menschen ihr Leben, zwei Polizeibeamte waren unter den Opfern. Laut Angaben der Behörden ging dem Unglück die Verfolgung eines suspekten Wagens voraus.

Das flüchtende Auto fuhr auf der Gegenfahrbahn und stieß mit einem Streifenwagen zusammen, der sich auf der richtigen Seite befand. Am Sonntag zur Mittagszeit informierten die zuständigen Stellen, dass es sich bei den Personen im Pkw um junge Männer im Alter von 16, 17, 18 und 23 Jahren handelte. Sowohl sie als auch die zwei Polizisten starben direkt an der Unglücksstelle.

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Die Ermittler vermuten, dass eine Internet-Challenge zum Fahren auf der Gegenfahrbahn hinter beiden Tragödien steckt. Irlands Premierminister Micheal Martin verurteilte dieses „rücksichtslose Verhalten“ und forderte, dass es dafür „keinerlei Toleranz“ geben dürfe. Der Polizeichef von Irland, Justin Kelly, ergänzte eine schockierende Information: „Was dieses rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist die Tatsache, dass es in einigen Fällen für soziale Medien begangen wird.“ (red)

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