Die A59 ist wochenlang dicht. Der Grund dafür: Bauarbeiten an der Leverkusener Brücke.
Das müssen Pendler wissenA59 im Rheinland voll gesperrt – für drei Wochen

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Die Vorbereitungen für das Einfahren des Stahlüberbaus, hier an der ersten Rheinbrücke am 6. März 2022, sind aufwendiger als vor vier Jahren.
Wegen der neuen Rheinbrücke in Leverkusen droht eine Sperrung. Autofahrer müssen jetzt ganz stark sein.
Die Autobahn GmbH hat den nächsten entscheidenden Bauabschnitt für die zweite Rheinbrücke in Leverkusen verkündet. Anfang Mai 2026 soll der Stahlüberbau des zweiten Brückenteils über den Fluss transportiert werden. Dafür müssen die Arbeiter zunächst den Boden mit Erde und Stahlplatten einebnen, damit die riesigen Träger bewegt werden können. Diese Vorarbeit war beim ersten Brückenteil im März 2022 nicht erforderlich, da die Fläche damals bereits eben war.
Spezielle, selbstfahrende Schwerlast-Module (SPMT)
Danach beginnt das eigentliche Spektakel. Spezielle, selbstfahrende Schwerlast-Module (SPMT) werden dann, so die Autobahn GmbH, „die rund 1200 Tonnen schweren Stahlteile millimetergenau“ an ihren Bestimmungsort wuchten. Jeder einzelne Stahlträger muss eine Distanz von 115 Metern und eine Steigung von acht Metern bewältigen, um seine finale Position auf den Pfeilern und Widerlagern zu finden. Auf diesem Fundament aus Hohlkästen und Querträgern wird anschließend die Fahrbahn für die neue Autobahnbrücke errichtet.
Wenn das geschafft ist, bringen die Experten Schalungen an den Rändern der Stahlkonstruktion an, die sogenannten Kappenriegel, und füllen diese mit Beton auf. Diese Elemente bilden später den seitlichen Rand der Fahrbahn. Außerdem verlegen die Bauarbeiter vorgefertigte Platten auf der Fläche. Ganz zum Schluss erfolgt der Abbau der Schwerlasttransporter und der anderen Hilfskonstruktionen.
Mega-Sperrung auf der A59: Das sind die Details
All diese Arbeiten sollen von Dienstag, 28. April, 10 Uhr, bis voraussichtlich Mittwoch, 20. Mai, 18 Uhr, stattfinden. In dieser kompletten Zeitspanne sperrt die Autobahn GmbH mehrere Abschnitte im Bereich des Kreuzes Leverkusen-West.
Konkret heißt das: Die A59 von Düsseldorf kommend ist zwischen dem Dreieck Monheim-Süd und dem Ende der Autobahn in Leverkusen vollkommen dicht. Befahrbar bleibt die A59 Richtung Leverkusen damit nur noch auf dem kurzen Stück zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Dreieck Monheim-Süd. Die Anschlussstelle Rheindorf wird ebenfalls komplett abgeriegelt.
Wer von Leverkusen aus auf die A59 in Richtung Düsseldorf möchte, hat Pech. Wie die Autobahn GmbH mitteilt, entfallen dadurch auch die direkten Verbindungen zur A1 in Richtung Dortmund sowie nach Koblenz/Trier. Ebenfalls dicht sind während der Bauarbeiten die Abfahrten von der A1 aus beiden Fahrtrichtungen zur A59 nach Leverkusen im Kreuz Leverkusen-West. Die Fahrt in Richtung Düsseldorf bleibt jedoch weiterhin möglich.
So kommen Sie trotzdem ans Ziel: Die Umleitungen
Natürlich werden Umleitungsstrecken ausgeschildert. Der Verkehr aus Düsseldorf und Monheim wird ab dem Dreieck Monheim-Süd über die A542 und A3 umgeleitet (gekennzeichnet mit einem roten Punkt). Innerhalb von Leverkusen leiten gelbe Schilder den Verkehr zur Anschlussstelle Leverkusen-Zentrum an der A3. Auch Autofahrer auf der A1, die nach Leverkusen wollen, werden mit dem roten Punkt zur selben Anschlussstelle geführt.
Immerhin eine gute Nachricht gibt es für alle, die mit dem Rad unterwegs sind: Sie können die neue Rheinbrücke auch während der Sperrung für Autos weiter befahren. Ihre Route führt jedoch nicht an der A59 entlang. Stattdessen wird eine provisorische Strecke direkt am Rheinufer angelegt. Die Autobahn GmbH verspricht, dass dieser Weg durch die Baustelle gut beleuchtet sein wird. Die Umleitung mündet schließlich wieder in den Radweg am Rheinufer und leitet Radfahrer quer über die A59 bis zum Radweg am bereits fertigen Teil der neuen Rheinbrücke. (red)
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