Ein Stahl-Riese liegt für die neue Rheinbrücke bereit. Der Einbau wird Millimeterarbeit und ist mit Behinderungen für Autofahrer und Fahrerinnen verbunden.
Brücken-Gigant an der A11200-Tonnen-Koloss wird eingesetzt

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Die Autobahnbrücke bei Leverkusen bekommt ein neues Stahelement.
Autofahrer aufgepasst! Am Kreuz Leverkusen-West kommt man vom Westring nicht mehr auf die A59. Diese Sperrung dauert voraussichtlich noch bis zum 20. Mai.
Dahinter steckt ein wahres Monster-Projekt: Ein Stahlteil mit einem Gewicht von 1200 Tonnen wird für die neue Rheinbrücke montiert. Von der A1 aus ist der Gigant schon gut zu erkennen, den Arbeiter in den vergangenen Monaten unter einer Schutzplane verschweißt haben.
Millimeterarbeit nimmt mehrere Tage in Anspruch
Das Ganze ist eine echte Herausforderung. Man kann das massive Bauteil nicht einfach mit einem Kran an die richtige Stelle hieven, dafür ist es viel zu wuchtig und gewaltig. Momentan thront das Stahl-Element noch aufgebockt auf der späteren Fahrbahn direkt an der Autobahn, wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.
Die Vorgehensweise bei der Installation ist gewagt: Spezielle, selbstfahrende Schwerlast-Transporter, die man schon 2022 hier gesehen hat, heben das Stahlteil hydraulisch an. Danach wird es Stück für Stück über den Rand des neuen Widerlagers bugsiert und dann an seiner finalen Position abgelassen. Dabei ist absolute Präzision gefragt.
Aktuell laufen die peniblen Vorbereitungen am Boden. Experten kontrollieren die Stabilität des Untergrunds, damit die tonnenschweren Transportfahrzeuge nicht einsacken. Sonst könnte das über 60 Meter lange und mehr als 30 Meter breite Brückenelement kippen. Dieser aufsehenerregende Einsatz wird sich über mehrere Tage erstrecken.
So kommen Autos und Radfahrer jetzt ans Ziel
Wenn das Brückenteil erst einmal sitzt, startet der Fahrbahnbau. Auch das geht nur bei einer kompletten Sperrung. Es werden Verschalungen angebracht und mit Beton ausgegossen. Selbst der Abbau der riesigen Transportfahrzeuge wird noch einige Zeit dauern.

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Das wuchtige Stahlelement für die zweite Brücke liegt zurzeit noch aufgebockt auf der zukünftigen Fahrbahn.
Wer mit dem Auto auf der A1 nach Leverkusen will, muss der Umleitung mit dem roten Punkt folgen. Diese führt über die A3 zur Abfahrt Leverkusen-Zentrum.
Aber es gibt gute Nachrichten für alle, die mit dem Rad nach Merkenich unterwegs sind: Der Weg für Radler und Fußgänger auf der neuen Rheinbrücke ist weiterhin befahrbar. Eine beleuchtete Ersatzroute führt sie durch die Baustelle. Und noch was: Bis zum 20. Mai 2026 bleibt der Rheinradweg zwischen Wiesdorf sowie Rheindorf offen und wird ausnahmsweise durch das mit Zäunen gesicherte Baufeld geführt. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
