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An der SeverinsbrückeMega-Knall in Köln: „Dachte, meine Scheiben sind zu Bruch gegangen“

Blick auf die Severinsbrücke und den dunklen Dom (Symbolfoto)

Copyright: Martina Goyert

Blick auf die Severinsbrücke und den Kölner Dom (Symbolfoto)

Das hat heftig gerumst! Ein Gewitter sorgte für eine schlaflose Nacht im Kölner Süden. Ein Blitz war besonders heftig.

Das hat ordentlich geknallt! In der Nacht von Samstag auf Sonntag zog ein heftiges Gewitter über Köln. Vor allem den Süden der Stadt hat es getroffen.

Wie die Aufzeichnung des Wetterdienstes „Kachelmannwetter“ zeigt, zuckten in der Nacht einige Blitze im Kölner Süden. Dabei riss ein Blitz – beziehungsweise der anschließende laute Donner – einige Kölner aus dem Schlaf.

Gewitter in Köln: Ein Blitz war besonders stark

Es war genau um 5.55 Uhr als es besonders heftig krachte. „Ich dachte, meine Scheiben sind zu Bruch gegangen“, schreibt eine Person auf dem Portal „Reddit“. In einem anderen Kommentar heißt es: „Der war echt krass.“

Die genauen Daten wurden vom Blitz-Informationsdienst Blids aufgezeichnet. Der Kachelmann-Wetterdienst bezeichnet ihn als „wilden Hausrüttler“ – demnach lag die Blitzstärke bei 115 kA. Entladen hat er sich im Bereich der Severinsbrücke. Schaden hat er nach ersten Erkenntnissen nicht angerichtet.

Zur Erklärung: 115 kA sind 115.000 Ampere. Bereits ab 100.000 Ampere spricht man von einem starken Blitzeinschlag. Der Blitz vom Sonntagmorgen hatte es also wirklich in sich. Der „wilde Hausrüttler“ gilt als höchste Blitz-Kategorie bei Kachelmann.

In der genauen Blitz-Beschreibung heißt es, es habe sich um einen Erdblitz gehandelt.

Die Blitz-Analyse zeigt den heftigen Blitz an der Severinsbrücke.

Copyright: Blitz-Informationsdienst Blids (Kachelmannwetter)

Die Blitz-Analyse zeigt den heftigen Blitz an der Severinsbrücke.

Zur Einschätzung: 2018 wurde in Baden-Württemberg ein Blitz mit 685 kA aufgezeichnet. Experten und Expertinnen halten diesen Wert jedoch für nicht korrekt.

Die zwei stärksten in Deutschland gemessenen Blitze im Jahr 2024 wurden über Nordhessen registriert.

Platz 1 lag demnach im Landkreis Waldeck‑Frankenberg (rund 452 Kiloampere (kA) – gemessen am 19. September 2024.

Platz 2 wurde ebenfalls in Nordhessen gemessen: eine Entladung mit etwa 449 kA – ebenfalls am 19. September – im Schwalm‑Eder‑Kreis.

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Hau raus!

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