„Loss mer Weihnachtsleeder singe“Sarah Engels und Linda Teodosiu kommen ins Rhein-Energie-Stadion

Einige Beteiligte von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“.

Freuen sich schon alle auf „Loss mer Weihnachtsleeder singe“: Michael Kokott, Micki Schläger, Lutz Wingerath, Linda Teodosiu, Sarah Engels, Silvio Bernadowitz, Patrick Lück, Jens Streifling, Björn Heuser und Daniel Wallroth beim Termin am Dienstag (5. Dezember 2023).

Zum siebten Mal findet „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt. So viele Beteiligte am stimmungsvollen Event gab es bisher noch nie.

von Marcel Schwamborn (msw)

Das verspricht wieder eine perfekte Einstimmung auf das Weihnachtsfest zu werden. Zum siebten Mal findet am 23. Dezember 2023 ab 18 Uhr „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ im Kölner Rhein-Energie-Stadion statt.

48.000 Menschen werden im ausverkauften Fußball-Tempel 27 der schönsten Weihnachtslieder und kölsche Evergreens singen. Von Klassikern wie „Oh Tannenbaum“ über Festliches wie „Gloria in excelsis Deo“, dem Kinder-Hit „In der Weihnachtsbäckerei“ bis hin zum Pop-Evergreen „We are the World“ reicht das Spektrum.

Wettervorhersage für„Loss mer Weihnachtsleeder singe“

Leider prognostiziert die Wettervorhersage für den 23.12.2023, Regen und Wind. Aus diesem Grund wird den Gästen von „Loss mer Weihnachtsleeder singe“ empfohlen, wetterfeste Kleidung zu tragen. Trotz des Schutzes des Stadiondachs vor Regen und Wind besteht die Möglichkeit, dass der Regen je nach Windstärke auch auf die Plätze gelangt.

Alles zum Thema Sarah Engels

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Chorleiter Michael Kokott hatte in diesem Jahr besonders viel Organisationsarbeit, denn so viele Beteiligte gab es beim Weihnachts-Singen noch nie. „Wir haben unsere Künstlerliste durch drei Power-Frauen aufgefrischt“, sagte er am Dienstag (5. Dezember 2023) bei der Vorstellung des Programms.

Erstmals sind Sarah Engels, Linda Teodosiu und Sabi (vielen bekannt als Pläsier-Frontfrau Sabi Offergeld) dabei. Die beiden DSDS-Größen Engels und Teodosiu werden gemeinsam den Wham-Klassiker „Last Christmas“ anstimmen. „Ich fühle mich sehr geehrt, dass ich als kölsches Mädchen hier singen darf“, sagte Engels zu EXPRESS.de.

„Bisher war ich noch nie bei dem Event. Meine Mama war im Vorjahr da und war ganz begeistert. Als zweifache Mutter liebe ich natürlich das Weihnachtsfest.“ Neben dem Duett wird sie solo auch „Hallelujah“ von Leonard Cohen zum Besten geben.

Teodosiu, die zuletzt mit Helene Fischer und Peter Maffay auf Tour war, fiebert dem Event im Stadion ebenfalls entgegen. „Ich bin der größte Weihnachtsfan, habe auch schon meinen Baum geschmückt. Der bleibt bis Februar stehen“, verriet sie. „Merry Christmas Everyone“ von Shakin’ Stevens sowie „Santa Claus Is Coming to Town“ von Michael Bolton will sie singen.

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Stammgäste und somit „Weihnachtsleeder-Inventar“ sind die Höhner, die „Little Drummer Boy“ und „Die schönste Stroß'“ singen werden. Auch Kasalla sind erneut am Start. Mit „Happy Xmas (War Is Over)“ von John Lennon werden sie nachdenklichere Töne anschlagen. Mitsing-König Björn Heuser ist auch wieder dabei. Er wird mit seiner Gitarre zahlreiche Weihnachts-Klassiker vom Mittelkreis aus anstimmen, zudem den heimlichen Höhepunkt „Stääne“ von den Klüngelköpp.

Ein Gospel-Chor, 150 Jugendliche vom Chor St. Stephan sowie den Lucky Kids sowie 1300 Sängerinnen und Sänger, die den Südkurven-Chor bilden werden, sorgen neben der neunköpfigen Band von Richard Hellenthal für eine laute Unterstützung. „Bei diesem Abend geht es um Emotionen, diese Stimmung verzaubert“, sagt Kokott.

Michael Kokott: „Kirche hat sich selbst ins Abseits geschossen“

Der Chor-Chef kann sich gut vorstellen, warum das Event des Verlages M. DuMont Schauberg so beliebt ist. „In der Kirche findet man nicht mehr die Gemeinschaft und Spiritualität. Darum machen viele einen Bogen um die Kirche, weil sie sich selbst ins Abseits geschossen hat. So wird das Stadion für viele kurz vor dem Fest zur Ersatz-Kathedrale.“

Ähnlich denkt Lutz Wingerath, der Geschäftsführer der Kölner Sportstätten: „Wir hätten nie gedacht, dass wir daraus eine solch große und emotionale Erfolgsgeschichte machen. Bei diesem großen Gemeinschaftserlebnis können sich alle endlich vom Weihnachtstrubel verabschieden. Viele Familien kommen jedes Jahr. Das ist einfach eine herrliche Tradition geworden.“